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Herpes Genitalis ist unheilbar und schmerzhaft

Geschlechtskrankheiten: Herpes Genitales
Geschlechtskrankheiten: Herpes Genitales Herpes genitalis ist unheilbar und schmerzhaft 00:02:11
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Herpes Genitalis ist eine Geschlechtskrankheit, das weiß so gut wie jeder. Was aber die Wenigsten wissen, ist, dass sie nicht heilbar ist. Was Sie sonst noch über den Genitalherpes wissen sollten, erfahren Sie hier.

Brennen, Jucken und weiße Bläschen im Intimbereich sind Zeichen für Herpes Genitalis. Diese Geschlechtskrankheit ist nicht heilbar und kann ein Leben lang ausbrechen. Woran Sie Herpes Genitalis noch erkennen können und was Sie dagegen unternehmen können, wenn Sie sich infiziert haben, verraten wir Ihnen hier.

Übertragung von Herpes Genitalis

Fast jeder kennt jemanden, der in Stresssituationen unschöne Fieberbläschen am Mund bekommt. Diese werden vom Herpes-Simplex-Virus des Typs 1 (HSV 1) verursacht. Für Herpes Genitalis ist meistens das Herpes-Simplex-Virus des Typs 2 verantwortlich, das zum Beispiel beim ungeschützten Sex mit einem infizierten Partner übertragen wird.

Ärzte haben aber festgestellt, dass mittlerweile auch das Lippenherpes-Virus häufiger zu den weißen, brennenden Bläschen im Genitalbereich führt, was wahrscheinlich auch damit zusammenhängt, dass immer mehr Personen Oralsex haben. Es genügt normalerweise die Herpes-Genitalis-Bläschen zu berühren, um sich anzustecken.

Daher schützen auch Kondome nicht immer gegen den Genitalherpes. Wenn sich ein Ausschlag zum Beispiel bis über die Pobacken oder die Oberschenkel ausgebreitet hat, hilft nur Enthaltsamkeit. Vorsicht auch beim Benutzen gebrauchter Handtücher, da auch hier eine Ansteckungsgefahr besteht.

Experten schätzen, dass rund 25 Prozent der Erwachsenen Herpes Genitalis haben – auch wenn viele es nicht bemerken, weil die Krankheit symptomlos verläuft.

Herpes Genitalis: Das sind die Symptome

Bei Herpes genitalis ist Enthaltsamkeit angesagt
Herpes genitalis ist unheilbar und schmerzhaft

Das auffälligste und häufigste Symptom sind die kleinen, weißen oft schmerzhaften, juckenden Bläschen an den Sexualorganen und dem After. Manchmal verursacht die Virusinfektion auch typische Grippebeschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen und Erschöpfung.

Die Bläschen verkrusten und verschwinden normalerweise nach etwa ein bis zwei Wochen wieder, was aber nicht heißt, dass man geheilt ist. Die Viren nisten sich in den Zellen ein und können immer wieder neue Krankheitsschübe verursachen. Diese werden begünstig, wenn die betroffene Person ein geschwächtes Immunsystem hat oder unter Stress leidet.

So behandelt man Herpes Genitalis

Wenn die Symptome nicht von alleine abheilen, lassen sie sich mit antiviralen Medikamenten aber ganz gut abmildern oder sogar verhindern. Gehen Sie in jedem Fall zum Arzt und lassen sich beraten.

Hausmittel gegen Genitalherpes:  Wurde Ihnen bereits eine Diagnose gestellt und Ihr Arzt hat Sie ausreichend aufgeklärt, könne Sie bei einem Herpes-Genitalis-Schub mit nur vereinzelten Bläschen und nur leichten Symptomen auf Hausmittel zurückgreifen. Zum Beispiel können Sie sich Umschläge aus Walnuss oder Stiefmütterchen machen. Hierzu kochen Sie das Hausmittel Ihrer Wahl und tauchen anschließend ein Tuch in den Sud, mit dem Sie dann die Bläschen vorsichtig abtupfen.

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