TIERE TIERE

Helgoland: Terrier Lucky überlebt 40-Meter-Sturz in die Nordsee

Hund Lucky übersteht Absturz auf Helgoland unbeschadet
Dieser Hund macht seinem Namen alle Ehre: 'Lucky' überlebte einen 40-Meter-Sturz in die tosende Nordsee. © dpa, Pamela Hansen

Tierischer Glücksfall auf Helgoland

Das nennt man dann wohl Glück im Unglück: Der Terrier Lucky ist auf der Nordseeinsel Helgoland von einer Windböe erfasst worden und rund 40 Meter tief in die raue See gestürzt - Herrchen und Frauchen dachten, das Tier sei tot und beendeten traurig den Urlaub. Aber der zähe Terrier hat überlebt. Per Flugzeug reiste er zurück zu seinen überglücklichen Besitzern.

Luckys Familie hatte einen Spaziergang auf dem Helgoländer Oberland gemacht, wobei das Tier, möglicherweise durch starken Wind, beim Schnüffeln von einer Felskante in die Tiefe stürzte, berichtete Bürgermeister Jörg Singer. Die Suche der Feuerwehr - zwei Mann wurden am Felsen abgeseilt - sei erfolglos geblieben, zitierte das 'Hamburger Abendblatt' Wehrführer Heiko Ederleh.

Die Hundebesitzer, ein Paar aus dem Raum Bremen, nahmen das nächste Schiff zum Festland. Dann die glückliche Wende: Kurz nach der Abreise der Touristen fanden Spaziergänger den verletzten Terrier am Fuß der Klippen. Der darüber informierte Kapitän des Schiffes soll den glücklichen Ausgang des Sturzes sogar über Bordlautsprecher verkündet haben.

Die Helgoländer Pastorin Pamela Hansen, die auch der Feuerwehr angehört und selber eine Hündin hat, nahm Lucky vorübergehend auf. "Lucky humpelte auf zwei Beinen, vorn und hinten. Er hatte aber, wie sich später herausstellte, wohl nur Prellungen und Blutergüsse", sagte Hansen. Noch am Fundabend hatte sie mit den erleichterten Besitzern telefoniert. Am nächsten Morgen flog eine Fluggesellschaft Lucky laut 'Hamburger Abendblatt' kostenlos nach Bremerhaven, wo ihn seine Besitzer erwarteten.

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