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Heilwasser, Tafelwasser und Co.: Was ist das?

Heilwasser, Tafelwasser - es gibt verschiedene Wasssorten.
Heilwasser, Tafelwasser und Co.: Was ist das?

Heilwasser gehört zu den Arzneimitteln

In Deutschland werden pro Jahr zirka 10 Milliarden Liter Mineralwasser abgefüllt. Davon haben 9,5 Prozent keine Kohlensäure, 43 Prozent wenig und 45 Prozent einen hohen Kohlensäure-Anteil. 1,4 Prozent haben Aromazusätze und 1,1 Prozent fallen in die Kategorie Heilwasser. Der Verbrauch lag 2008 bei 138 Litern pro Person. Es gibt in Deutschland rund 350 verschiedene Mineralwässer und 65 Heilwässer aus zirka tausend Quellen und Tiefbrunnen.

Tafelwasser

Wenn Leitungswasser mit Mineralstoffen und Kohlensäure künstlich versetzt oder mit Quellwasser vermischt wird, heißt es Tafelwasser. Es ist kein reines Naturprodukt und stammt nicht aus einer natürlichen Quelle. Tafelwasser enthält in der Regel wenig Mineralstoffe.

Mineralwasser

Es kommt direkt aus einer natürlichen Quelle und darf nicht künstlich mit Mineralstoffen angereichert werden. Lediglich zu hohe und den Geschmack verschlechternde Eisen- oder Schwefelanteile dürfen entzogen sowie der Kohlensäure-Anteil verändert werden. Mineralquellen werden regelmäßig und in kurzen Abständen von unabhängigen Instituten kontrolliert. Überprüft wird auf Schadstoffe im Wasser und die Mineralstoffzusammensetzung.

Heilwasser

Nur wenn alle Anforderungen erfüllt sind, die für Mineralwässer gelten und außerdem eine heilende Wirkung in Studien nachgewiesen werden konnte, darf sich ein Wasser Heilwasser nennen. Es fällt dann nicht mehr unter die Kategorie Lebensmittel sondern wird wie ein Arzneimittel behandelt. Charakteristisch ist außerdem der extrem hohe Mineralstoffanteil.

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