Heilung durch Liebe: Renner ist ein echtes Wunderbaby

Erst totgesagt, dann der Sonnenschein der Familie

Die Ärzte haben dem kleinen Renner Wollman aus dem US-Bundesstaat South Dakota eigentlich keine Überlebenschance ausgerechnet. Seine Eltern sollten sich schon mal auf den Abschied von ihrem Baby vorbereiten, so die Empfehlung der Mediziner. Einmal noch wollte seine Mutter Karen Wollman den Kleinen kurz im Arm halten, ohne Schläuche und Kabel. Was dann passierte, beschreiben sogar die Mediziner als Wunder.

Renner Wollman
Aufgedunsen und an Schläuche angeschlossen: Ärzte haben Renner keine Überlebenschance gegeben - aber der Kleine erholte sich wie durch ein Wunder.

Heute steckt der kleine Renner in Sekundenschnelle alle mit seiner fröhlichen Art an. Er ist gerade zwei Jahre alt geworden, der Sonnenschein der Familie - und nicht nur für seine Mutter Karen ein Wunder. "Er hatte das Down Syndrom und jeder Ultraschall zeigte, dass er Flüssigkeit schluckt. In der 33. Schwangerschaftswoche sagten sie uns, dass er Flüssigkeitsansammlungen im Körper hat und vermutlich leblos zur Welt kommen wird", erinnert sich Karen Wollman.

Doch der kleine Renner ist von Anfang an ein Kämpfer, will leben. Nach einer komplizierten Schwangerschaft und einem Notkaiserschnitt, verbringt er die ersten sechs Monate seines Lebens im Brutkasten - drei davon an Maschinen angeschlossen, die sein Überleben sichern. Wasseransammlungen lassen den kleinen Körper aufquellen. Die Ärzte machen Renners Eltern Karen und Brian wenig Hoffnung.

Man sagte den beiden, es könnten Wochen sein oder Monate, aber er würde nicht überleben. Zweieinhalb Monate später verschlechtert sich Renners Zustand deutlich: Seine Nieren drohen zu versagen, er braucht insgesamt 13 Bluttransfusionen. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. So macht sich Mutter Karen langsam bereit, ihren kleinen Sohn mit nach Hause zu nehmen, um sich nach viel zu kurzer Zeit von ihm zu verabschieden.

Tat Renner die Umarmung seiner Mutter so gut?

Doch dann passierte ein kleines Wunder, das die Familie immer wieder sprachlos macht. "Ich sagte, dass er nicht mehr an Geräte angeschlossen werden soll, ich wollte ihn nur halten. Ich hatte das Gefühl, dass er das braucht. Und sie ließen mich, für vier Stunden an diesem ersten Tag. Und von da an machte er nach und nach Fortschritte in die richtige Richtung."

Die Ärzte haben keine eindeutige Erklärung für die plötzliche Besserung seines Zustandes. Dem kleinen Renner geht es von Tag zu Tag besser. Nach einem halben Jahr kann er tatsächlich nach Hause zu seinen Geschwistern Riley und Paisley - es geht im gut. Das Ganze ist wohl der Verdienst eines tollen Ärzteteams und ein kleines Wunder. Da ist Familie Wollman sicher. "Ich habe immer gesagt, mit jedem Herzschlag von ihm empfinden wir Dankbarkeit! Und wir werden für immer dankbar sein. Es ist einfach wunderbar", sagt Renners Mutter Karen.

Renner kann mittlerweile krabbeln und macht immer weiter Fortschritte. Er braucht zwar noch zusätzlichen Sauerstoff und wird über eine Sonde ernährt, aber er und seine Familie wissen, sie haben das Schlimmste hinter sich und freuen sich auf jeden neuen gemeinsamen Tag.

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