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Hautmaulwurf: An diesen Symptomen erkennen Sie die Hautkrankheit

Hautmaulwurf: So äußert sich die Hautkrankheit
Hautmaulwurf: So äußert sich die Hautkrankheit Kein niedlicher Wühler 00:00:37
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Hakenwürmer können durch die Haut eindringen

Der Hautmaulwurf ist nicht etwa ein niedlicher Wühler, sondern eine Hautkrankheit. Der Hautmaulwurf heißt so, weil sich auf der Haut rote Flecken bilden, die sich auf der Haut durchschlängeln wie kleine Maulwurfsgänge. Hervorgerufen wird die Krankheit durch den Parasit Hakenwürmer. 

Hautmaulwurf wird durch kontaminierten Hunde- oder Katzenkot übertragen

Hakenwürmer sind vor allem verbreitet in Urlaubsgebieten wie Mittel- und Südamerika, im Mittelmeerraum, Afrika und Asien. Sie können beispielsweise durch kontaminiertem Hunde- oder Katzenkot auf den Menschen übertragen werden. Über die Haut dringen die Hakenwürmer ein und nutzen den Mensch als Wirt. Betroffene merken dies meist gar nicht, da sie am Strand, im Gras oder mit als Dünger verarbeitetem Kot in Berührung kommen.

Sind die Larven einmal im Körper, durchlaufen sie mehrere Organe bis zum Dünndarm. Dort, wo die Hakenwürmer eindringen bilden sich Rötungen. Außerdem können Fieber, Atemnot, Husten, Durchfall und auch blutiger Stuhl eintreten.

Die Infektion heilt jedoch von allein nach ungefähr acht Wochen ab. Nach dieser Zeit stellen die Larven fest, dass sie im Menschen nicht überleben können. Daher spricht man in diesem Zusammenhang von einem Fehlwirt.

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