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Hautkrebsvorsorge: Aus Muttermalen entwickelt sich seltener Hautkrebs als gedacht

Aus Muttermalen entwickelt sich selten Hautkrebs
Aus Muttermalen entwickelt sich selten Hautkrebs Viel bedenklicher sind Hautflecken, die neu entstehen 00:00:26
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Nur knapp ein Drittel aller untersuchten Melanome entsteht aus Muttermalen

Viele Menschen leben mit der Angst, dass sich aus ihren Muttermalen eines Tages Hautkrebs entwickelt - aber die ist oft grundlos. Das melden Forscher von gleich zwei italienischen Universitäten. Sie haben herausgefunden: Nur knapp ein Drittel aller untersuchten Melanome entsteht aus älteren Muttermalen. Gefährlicher seien neue Hautflecken, berichten die Mediziner der Universitäten Modena und Reggio Emilia in der Fachzeitschrift 'Journal of the American Academy of Dermatology'.

Hautkrebs zählt zu den am häufigsten auftretenden Tumoren

Da sich der Hautkrebs (auch bekannt als malignes Melanom) zunächst an der Hautoberfläche entwickelt, lässt er sich mit dem bloßen Auge erkennen. Symptome sind auch ein vermehrter Juckreiz an der betroffenen Stelle oder Blutungen.

Hautkrebs zählt zu den am häufigsten auftretenden Tumoren. Es gibt unterschiedliche Arten: Den Weißen Hautkrebs, der meistens im Gesicht entsteht, häufig bei älteren Menschen auftritt und durch UV-Licht begünstigt wird. Und den Schwarzen Hautkrebs, der als aggressivste Form gilt. Die schnell wachsenden Tumore können früh Metastasen bilden, die sich in den Lymphknoten und Organen ansiedeln. Der Schwarze Hautkrebs fordert die meisten Todesopfer unter den Betroffenen, die an Erkrankungen der Haut leiden. Alleine in Deutschland sterben pro Jahr knapp 3.000 Menschen an Schwarzem Hautkrebs.

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