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Hausstauballergie und Co.: Das sind Allergien im Winter

Allergien im Winter
Allergien im Winter Staub, Heizungsluft & Co. nicht vertragen 00:02:31
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Was tun bei Allergien im Winter?

Eigentlich geht man davon aus, dass im Herbst, wenn Blüten und Gräser verwelkt sind, Allergiker endlich Ruhe haben und beschwerdefrei durch die nächsten Monate kommen. Doch leider kann davon keine Rede sein. Im Gegenteil: Für einige Allergiker geht es jetzt erst richtig los! Jetzt kommen die Winterallergien, besonders die Hausstauballergie.

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Hausstauballergie und Co.: Das sind Allergien im Winter
Die Hausstauballergie ist eine typische Winterallergie. Vorbeugen kann man, indem man regelmäßig stoßlüftet. © Karin & Uwe Annas - Fotolia

Im Herbst und Winter gibt es jede Menge, das rote Augen, Niesen und Hautausschlag verursacht. Hausstaub zum Beispiel ist viel tückischer, wenn es draußen kalt ist. Denn: Wir drehen die Heizung auf und es wird warm - genau das lieben die Milben. Unser Tipp: Heizung runterdrehen - im Schlafzimmer auf höchstens 18 Grad - und regelmäßiges "Stoßlüften" helfen. Denn: Staubmilben mögen keine Kälte.

Aber auch auf dem klassischen Weihnachtsteller lauern jede Menge Allergene. Wer Heuschnupfen hat, sollte mit Obst vorsichtig sein - vor allem bei Äpfeln und anderen Kernobstsorten. Das gilt auch für Nüsse: Die Beschwerden reichen von leichtem Halskratzen und laufender Nase bis zu lebensgefährlicher Atemnot. Die meisten Nussallergien werden im Winter entdeckt.

Allergene gibt auch in Gewürzen und im Rotwein

Auch Gewürze in den Keksen wie Zimt, Anis oder Nelken können Allergien verursachen. Und einigen läuft auch ohne Gewürz-Allergie die Nase, wenn sie Glühwein trinken - ihr Körper kann Rotwein-Bestandteile wie Histamin nicht schnell genug abbauen.

Sogar im Adventsgesteck oder der Weihnachtstanne lauern Gefahren. Pilzsporen, ätherische Öle aus den Nadeln oder Baumharz können allergische Symptome auslösen. Im Herbst und Winter sind es also einfach andere Allergien, die Betroffenen das Leben schwer machen.