Haus mit Familie angezündet: Mann in Haft

Ein 41-jähriger Mönchengladbacher soll versucht haben, ein Mehrfamilienhaus mit seiner Familie in Brand zu setzen. Dazu habe er Benzin im Eingangsbereich verschüttet und angezündet, berichtete Staatsanwältin Carola Guddat. Ein Richter erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des vierfachen Mordversuchs.

In dem Haus hielten sich zur Tatzeit fünf Menschen auf - vier Bewohner und ein Besucher. Nur weil sich das Benzin mit einem Knall entzündete und dadurch Nachbarn aufgeschreckt wurden, habe das Feuer schnell gelöscht werden können, hieß es. Ein Kind habe dennoch eine Rauchvergiftung erlitten.

Der 41-Jährige hatte die Tat betrunken einem Taxifahrer gestanden und dabei nach Brandrauch gerochen. Der Taxifahrer alarmierte die Polizei, die den Mann festnahm. Da durch den schnellen Löscheinsatz nur geringer Sachschaden entstand, war der alkoholkranke mutmaßliche Brandstifter nach seiner Festnahme zunächst wieder freigelassen worden. Erst ein Brandermittler stellte fest, dass die Bewohner nur durch Zufall dem Flammentod entkommen seien. Das Feuer hatte sich durch den Briefkasten bereits ins Innere des Hauses gefressen.

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