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Handystrahlung: Wie gefährlich ist sie? Was tun bei Elektrosmog?

So können Sie sich vor Handystrahlung schützen

Strahlung ist nicht zu sehen, nicht zu hören, aber sie ist da. Handys, Sendemasten, Mobilteil des Festnetz-Telefons, Wlan-Router und etliche Geräte, die mit ihm kommunizieren, verursachen Elektrosmog. Das sind Wellen im Gigahertz-Bereich, die nicht wirklich gesund sind, auch wenn sich Alarm-Studien und Entwarnungen laufend abwechseln.

Handystrahlung: Wie gefährlich ist sie? Was tun bei Elektrosmog?

Wie gefährlich die Strahlen sind, darüber streiten die Experten. Fest steht, sie sind überall: Auf einem freien Feld in Stadtnähe werden 56 Mikrowatt pro Quadratmeter gemessen. Von einer extremen Belastung sprechen Experten ab 100 Mikrowatt. Und dieser Wert wird in einem ganz gewöhnlichen Haushalt spielend erreicht.

200 bis 300 Mikrowatt messen Tester, wenn im Zimmer mehrere Handys oder Mobilteile herumliegen. Selbst wenn gar nicht telefoniert wird. Auch wer aus einem Auto heraus oder aus der Straßenbahn telefoniert, sitzt mitten im heftigsten Elektrosmog. Die Geräte verstärken nämlich ihre Sendeleistung, wenn der Raum durch Metall abgeschirmt ist.

"Möglicherweise krebserregend"

Was die starken Strahlungsfelder im Körper genau tun, ist wissenschaftlich noch nicht genau untersucht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat jedoch niederfrequente Magnetfelder wie sie etwa von Hochspannungsleitungen ausgehen als "möglicherweise krebserregend" eingestuft.

Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt davor, dass Elektrosmog gesundheitliche Folgen haben könnte: Um möglichen gesundheitlichen Risiken vorzubeugen, empfehle es sich, die "persönliche Strahlenbelastung durch eigene Initiative zu minimieren".

Das heißt: Handy ausschalten, wenn man auch übers Festnetz erreichbar ist. Auch das alte Festnetztelefon mit rabiat strahlendem Mobilteil sollte ausgetauscht werden gegen eines mit Eco Dect Modus. Da schaltet sich der Sender ab, wenn das Mobilteil auf der Basis liegt.

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