Handy tötet Frau: Nicht beim Baden benutzen!

iPhone tötet Frau: Nicht beim Baden benutzen!
Als das iPhone ins Wasser fiel, war es zum Aufladen angeschlossen. © picture alliance / dpa, Rolf Vennenbernd

Das iPhone war zum Laden angeschlossen, als es ins Wasser fiel

In Moskau ist eine junge Frau gestorben, weil sie ihr iPhone beim Baden benutzte. Die 24 Jährige wollte nur kurz ihre Seite bei einem bekannten russischen sozialen Netzwerk checken, als ihr das Telefon ins Wasser fiel.

Die junge Frau schloss das iPhone vor ihrem Bad zum Laden an eine Steckdose. Als ihr dabei das Telefon ins Wasser fiel, erlitt sie einen tödlichen Schlag. Gefunden wurde die junge Frau von ihrem Mitbewohner, der sofort die Rettung verständigte. Doch auch der Notarzt konnte nichts mehr für sie tun.

Badewasser ist ein sehr guter elektrischer Leiter. Fällt ein ans Stromnetz angeschlossenes Gerät ins Wasser, kann die Person im Wasser einen tödlichen Schlag erleiden. Klassischerweise kennt man diese Gefahr vom Föhn der ins Badewasser fällt, doch auch die Benutzung eines am Ladegerät angeschlossenen Handys kann tödliche Folge haben. Seit den 80er Jahren ist es in Deutschland Pflicht den sogenannten FI-Schalter bei Steckdosen im Bad zu installieren. Dieser reagiert auf Fehlerströme im Stromkreislauf und unterbricht diesen sofort. Seither sind in Deutschland die tödlichen Elektrounfälle stark zurückgegangen. Trotzdem sollte man sich nicht auf diese Schutzeinrichtung verlassen und keine Geräte die am Stromnetz angeschlossen sind beim Baden benutzen.

Sofern das Handy nicht am Stromnetz angeschlossen ist, ist die Benutzung zumindest gesundheitlich unbedenklich.

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