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Handcreme-Test: Die richtige Pflege für Ihre Hände

Handcreme im Test: Cremt teuer besser?
Handcreme im Test: Cremt teuer besser? Handpflege unter der Lupe 00:05:38
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Handcreme-Test: Pflegeprodukte unter der Lupe

Greiforgan, Tast-Instrument und mittlerweile auch Träger dekorativer Styling-Accessoires wie Ringe und Nagellack: Ohne seine Hände ist der Mensch einfach aufgeschmissen. Besonders Frauen legen viel Wert auf schöne Hände und investieren in allerhand Pflegeprodukte.

Handcreme-Test: Welche Cremes sind gut?
Handcreme-Test: Welche Cremes sind gut?

Mit etwa zwei Quadratmetern ist die Haut das größte menschliche Organ. Die Haut an der Hand weist jedoch andere Merkmale auf als die restliche Haut des Körpers. Auf den Handrücken befinden sich weniger Talgdrüsen, die für die Hautfettung und Feuchtigkeitseinbindung zuständig sind, und es gibt kaum Unterhaut-Fettgewebe. Die Haut ist hier also sehr dünn und daher überaus empfindlich. In den unbehaarten Innenseiten der Hände fehlen die Talgdrüsen gänzlich. Dafür gibt es umso mehr Schweißdrüsen, die auf psychische Erregung und körperliche Anstrengung mit der Absonderung von Schweiß reagieren. Daher haben wir zum Beispiel feuchte Hände, wenn wir sehr aufgeregt sind oder Sport treiben. Weil es der Hand nun aber an sogenannten natürlichen Feuchthaltefaktoren fehlt, die das Wasser in die Haut einbauen, verschwindet die Feuchtigkeit rasch wieder und die Haut trocknet aus.

Beim täglichen Händewaschen fängt es an: Der ohnehin empfindlichen Haut an den Händen werden Fette und Feuchtigkeit entzogen. Schon das pure Wasser reicht dafür völlig aus. Der Effekt wird zudem durch waschaktive Substanzen, wie Flüssigseifen, verstärkt. Wer also die Hände täglich wäscht und dabei auch mit Seife nicht spart, der tut seiner Haut nichts Gutes.

Seifen haben meistens einen sehr hohen pH-Wert (etwa zwischen 8 und 10), wobei der pH-Wert der Haut an der Hand nur bei 5,5 liegt. Handseifen entsprechen also eher einer alkalischen Attacke auf die Haut als dass sie ein gutes Pflegemittel sind. Dadurch wird der schützende Fettmantel der Haut stark angegriffen und sie verliert an Feuchtigkeit. Normale oder Mischhaut können diesen Verlust schnell ausgleichen und den haut-typischen pH-Wert wieder herstellen. Trockene Haut hingegen braucht die Hilfe fetthaltiger Cremes.

Unser Handcreme-Test hilft Ihnen bei der Auswahl

Handcremes pflegen die Haut, aber auch nur dann, wenn sie regelmäßig zum Einsatz kommen. Eine gute Handcreme führt der empfindlichen Haut Feuchtigkeit zu und wirkt rückfettend. Sie kann zudem die Elastizität des Bindegewebes verbessern und vorzeitiger Hautalterung vorbeugen. Handcremes sollten aber immer genau nach den Bedürfnissen der Haut ausgewählt werden. Bei trockenen Händen sollte man also auf einen hohen Fettgehalt der Creme achten, und dass sie möglichst viel Feuchtigkeit spendet. Ein guter Feuchthaltefaktor ist zum Beispiel Urea. Der körpereigene Harnstoff bindet Wasser in der Haut und verhindert übermäßigen Feuchtigkeitsverlust.

Für empfindliche Haut sind besonders milde Cremes geeignet, die einen geringen pH-Wert aufweisen. Denn dieser Haut-Typ reagiert sehr sensibel auf Umwelteinflüsse, die den pH-Wert aus dem Gleichgewicht bringen. Daher sollte man hier eher zu unparfümierten Cremes auf Natur-Basis greifen.

Bei normaler Haut sollte man auf Cremes mit hohem Fettgehalt verzichten. Da die Haut bereits ausreichend mit Fett und Feuchtigkeit versorgt ist, kann sie die intensive Pflege (die eigentlich für trockene Hände ausgelegt ist) nicht aufnehmen. Somit bleibt häufig ein fettiger Film zurück, der als unangenehm empfunden wird. Ideal sind hier Cremes mit Vitamin E.

Die Hände brauchen besondere Pflege

Mit etwa zwei Quadratmetern ist die Haut das größte menschliche Organ. Die Haut an der Hand weist jedoch andere Merkmale auf als die restliche Haut des Körpers. Auf den Handrücken befinden sich weniger Talgdrüsen, die für die Hautfettung und Feuchtigkeitseinbindung zuständig sind, und es gibt kaum Unterhaut-Fettgewebe. Die Haut ist hier also sehr dünn und daher überaus empfindlich. In den unbehaarten Innenseiten der Hände fehlen die Talgdrüsen gänzlich. Dafür gibt es umso mehr Schweißdrüsen, die auf psychische Erregung und körperliche Anstrengung mit der Absonderung von Schweiß reagieren. Daher haben wir zum Beispiel feuchte Hände, wenn wir sehr aufgeregt sind oder Sport treiben. Weil es der Hand nun aber an sogenannten natürlichen Feuchthaltefaktoren fehlt, die das Wasser in die Haut einbauen, verschwindet die Feuchtigkeit rasch wieder und die Haut trocknet aus.

Weiterlesen: So werden Ihre Hände strapaziert

Das brauchen Ihre Hände

Handcreme-Test: Die richtige Pflege für Ihre Hände
Unsere Hände brauchen besondere Pflege. Kennen Sie die richtige Pflege für Ihre Hände? © MEV

Beim täglichen Händewaschen fängt es an: Der ohnehin empfindlichen Haut an den Händen werden Fette und Feuchtigkeit entzogen. Schon das pure Wasser reicht dafür völlig aus. Der Effekt wird zudem durch waschaktive Substanzen, wie Flüssigseifen, verstärkt. Wer also die Hände täglich wäscht und dabei auch mit Seife nicht spart, der tut seiner Haut nichts Gutes.

Seifen haben meistens einen sehr hohen pH-Wert (etwa zwischen 8 und 10), wobei der pH-Wert der Haut an der Hand nur bei 5,5 liegt. Handseifen entsprechen also eher einer alkalischen Attacke auf die Haut als dass sie ein gutes Pflegemittel sind. Dadurch wird der schützende Fettmantel der Haut stark angegriffen und sie verliert an Feuchtigkeit. Normale oder Mischhaut können diesen Verlust schnell ausgleichen und den haut-typischen pH-Wert wieder herstellen. Trockene Haut hingegen braucht die Hilfe fetthaltiger Cremes.

Täglich werden unsere Hände strapaziert

Nicht so schlimm für die Hände sind - entgegen ihrem Image - die Desinfektionsmittel. Das Brennen und die Hautrötungen, die häufig nach dem Desinfizieren auftreten, bringt man schnell mit dem Alkohol in Verbindung, der in dem Mittel enthalten ist. Das stimmt so aber nicht. Alkohol bewirkt nämlich nur dann eine Austrocknung der Hände, wenn er zusammen mit Wasser auf die Haut trifft. Trocknet man also die Hände vor dem Desinfizieren gründlich ab, kann auch das Desinfektionsmittel der Haut nichts anhaben.

Viele weitere Stoffe aus unserer alltäglichen Umgebung greifen die Hände an: So zum Beispiel Metallverbindungen, Konservierungsstoffe und Acrylate. Auch die UV-Strahlen schädigen die empfindliche Haut der Hände. Sie fördern den Kollagen-Abbau und lassen die Hände schneller als uns lieb ist altern. Daher sind Cremes mit Lichtschutzfaktor sehr wichtig. Zudem ist Kälte ein Erzfeind gesunder, geschmeidiger Haut an den Händen. Denn Kälte senkt die Talg-Produktion so stark, dass diese schnell austrocknet und rissig wird. Handschuhe sollten daher im Winter nicht nur ein schickes Accessoire sein, sondern ein echter Kälte-Schutz.

Jede Haut muss unterschiedlich gepflegt werden

Acrylate greifen die Haut an
Acrylate greifen die Haut an © Lars Zahner - Fotolia, Lars Zahner

Handcremes pflegen die Haut, aber auch nur dann, wenn sie regelmäßig zum Einsatz kommen. Eine gute Handcreme führt der empfindlichen Haut Feuchtigkeit zu und wirkt rückfettend. Sie kann zudem die Elastizität des Bindegewebes verbessern und vorzeitiger Hautalterung vorbeugen. Handcremes sollten aber immer genau nach den Bedürfnissen der Haut ausgewählt werden. Bei trockenen Händen sollte man also auf einen hohen Fettgehalt der Creme achten, und dass sie möglichst viel Feuchtigkeit spendet. Ein guter Feuchthaltefaktor ist zum Beispiel Urea. Der körpereigene Harnstoff bindet Wasser in der Haut und verhindert übermäßigen Feuchtigkeitsverlust.

Für empfindliche Haut sind besonders milde Cremes geeignet, die einen geringen pH-Wert aufweisen. Denn dieser Haut-Typ reagiert sehr sensibel auf Umwelteinflüsse, die den pH-Wert aus dem Gleichgewicht bringen. Daher sollte man hier eher zu unparfümierten Cremes auf Natur-Basis greifen.

Finden Sie die passende Handcreme für Ihre Haut

Bei normaler Haut sollte man auf Cremes mit hohem Fettgehalt verzichten. Da die Haut bereits ausreichend mit Fett und Feuchtigkeit versorgt ist, kann sie die intensive Pflege (die eigentlich für trockene Hände ausgelegt ist) nicht aufnehmen. Somit bleibt häufig ein fettiger Film zurück, der als unangenehm empfunden wird. Ideal sind hier Cremes mit Vitamin E.

Die richtige Creme zu finden, kann lange dauern. Wichtig ist, genau darauf zu achten, wie die Haut an der Hand beschaffen ist. Langes Herumprobieren kann man vermeiden, indem man sich genau durchliest, für welchen Haut-Typ die Creme bestimmt ist. Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, hat Frauenzimmer.de für Sie 35 Handcremes auf "Herz und Nieren" geprüft.

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