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Händchenhalten in einer Beziehung - Wer es nicht tut, liebt nicht!

Händchenhalten in einer Beziehung - Wer es nicht tut, liebt nicht!

Händchenhalten ist die ideale Voraussetzung für eine glückliche Beziehung

Für mich ist das Händchenhalten der sinnfälligste Ausdruck dafür, dass man mit jemanden gemeinsam in Liebe durchs Leben geht. Wenn ich ein Paar sehe, das mit ineinander verschlungenen Händen über die Straße schlendert, dann rührt mich das sehr. Mit Schaudern erinnere ich mich an einen Freund aus meiner Jugendzeit, der partout nicht Hand in Hand mit mir gehen wollte. Er legt den Arm um mich, das mochte er, es gefiel ihm ebenfalls, wenn ich mich bei ihm einhakte, aber Hand in Hand, das lehnte er kategorisch ab. Ich hatte das Gefühl, dass das bedeutete, dass er mich ablehnt. So war das dann auch. Er war kalt wie ein Fisch, er liebte mich nicht.

Von Birgit Ehrenberg

Wenn Ihr einen Mann an der Angel habt und er Euch nicht im wahrsten Sinne des Wortes festhält, lasst ihn bitte fallen wie eine heiße Kartoffel. Wer nicht Händchen hält, liebt nicht, kann Nähe nicht ertragen, flieht Verbindlichkeit. Es mag Ausnahmen geben, doch die sind selten.

Vielleicht hält einer zum Beispiel nicht gern Händchen, weil er schwitzige Hände hat, in dem Fall wird er das seiner Freundin sagen – wenn er sie ehrlich liebt. Es wird ihm peinlich sein, er wird sie um Verzeihung bitten dafür, dass er ihr nicht die Hand reicht. Und wenn sie die Gefühle des Handschwitzers erwidert, wird sie seine Hand trotzdem halten.

Ich hoffe, Ihr seid mit einem Mann zusammen, der Euch an der Hand hält. Das ist schon mal eine ideale Voraussetzung für eine glückliche Beziehung. Darüber hinaus verrät die Art, wie man sich an der Hand hält eine Menge über Eure Beziehung. Wer sich fest umklammert, wer sich regelrecht verzahnt, der darf sich über eine besonders leidenschaftliche Liebe freuen. Das heißt nicht, dass es sich hierbei um extrem besitzergreifende Menschen handelt, im Gegenteil. Die flammende Liebe lässt auch frei, und ist von Toleranz bestimmt. Respekt und Achtung spielen bei „Verzahnern“ eine große Rolle. Wenn sie sich streiten, fliegen allerdings die Fetzen, das ist wie in einer dramatischen Oper. Laut und wild und unverzahnt, die Fronten scheinen verhärtet auf alle Zeiten. Nach dem Sturm sind jedoch wieder Ruhe und viel Liebe im Karton.

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Die Gesten, auf die es ankommt

Wer sich dagegen locker an den Fingern hält, der nimmt es zwar ernst mit der Liebe, ist allerdings eher ein fröhlicher und bodenständiger Typ, jemand, der nicht viele Worte und Tamtam um die Liebe macht – und dennoch von Herzen liebt. Das gilt für Frauen wie für Männer, die den anderen beim kleinen Finger nehmen. In solchen Beziehungen sind sich die Liebenden meistens einig, es kommt selten zu Streit.

Wenn ein Mann seine Hand am liebsten auf die seiner Liebsten legt, ist das wie eine ständige Wiederholung der drei magischen Worte „Ich liebe Dich“. Oft ist es in solchen Beziehungen so, dass der Mann ein klitzekleines Quäntchen mehr liebt als die Frau. Nicht zu viel, nicht in der Form, dass es der Frau lästig wird. Im Gegenteil: Eine Frau, die einen Dauer-Handhalter liebt, mag es, angebetet und bewundert zu werden. Davon kann sie gar nicht genug kriegen.​

Deshalb ist sie sehr eifersüchtig, sie ist quasi verwöhnt von ihrem Partner und dreht durch, wenn er ihr einen Moment nicht die ganze Aufmerksamkeit schenkt. Trotzdem hat diese Art der Beziehung Aussicht auf Glück und Dauer. Da haben sich einfach zwei gesucht und gefunden, die sich gegenseitig anziehen und manchmal ein wenig abstoßen. Am Ende des Tages gehen Frau und Mann wieder selig Hand in Hand, sitzen vertraut auf dem Sofa oder im Zug, er legt seine Hand auf ihre. Das sind die Gesten, auf die es ankommt, weil sie eine Liebesgeschichte erzählen.

Alles Liebe, Eure Birgit

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