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H1N1: Das ist die Schweinegrippe

H1N1: Der Ursrprung des Schweinegrippe-Virus
H1N1: Daher kommt das Schweinegrippe-Virus.

Schweinegrippe erstmals 1930

Die Schweinegrippe ist eigentlich eine durch Grippeviren des Typs A verursachte Erkrankung bei Schweinen. Durch Mutationen kann das Virus so verändert werden, dass es auch den menschlichen Organismus angreift. Die Krankheitserreger sind zwar das ganze Jahr über aktiv, die meisten Ausbrüche finden aber im Herbst und Winter statt.

Die klassischen Schweinegrippe-Viren (Influenza-Subtyp A H1N1) wurden erstmalig im Jahr 1930 isoliert. Wie alle Grippe-Viren unterliegt das Schweinegrippen-Virus ständigen Veränderungen. Schweine können durch Schweinegrippe-Viren, aber auch Vogel- und humane Grippe-Viren infiziert werden. Bei einer gleichzeitigen Infektion mit verschiedenen Viren kann es zu einem Austausch von Genen kommen. Dadurch entstehen Viren, die aus Genen von Schweinen, Menschen und / oder Vögeln bestehen.

Unterschiedliche Subtypen des Virus entdeckt

Während der vergangenen Jahre sind verschiedene Subtypen des Schwein-Grippe-Virus isoliert worden. Es können dabei vier Subtypen unterschieden werden, die von Bedeutung sind: H1N1, H1N2, H3N2 und H3N1.

Das jetzt aufgetretene Virus ist laut Weltgesundheitsorganisation eine neue Variante des Subtyps H1N1. Mit H und N werden die beiden Eiweiße der Virushülle Hämagglutinin und Neuraminidase abgekürzt. Es gibt 16 Hämagglutinin- und neun Neuraminidase-Subtypen in verschiedenen Kombinationen. Sämtliche Hämagglutinin- und Neuraminidase-Subtypen kommen bei Wasservögeln vor, die das Reservoir für Influenzaviren darstellen.

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