LEBEN LEBEN

Gute Vorsätze umsetzen: So funktioniert's

So klappt es mit den guten Vorsätzen
So klappt es mit den guten Vorsätzen © dpa, Arno Burgi

Gute Vorsätze umsetzen: Bleiben Sie am Ball!

Mehr Sport treiben, besser auf die Ernährung achten, von den Kippen los kommen – so klingen sie jedes Jahr wieder, die guten Vorsätze für das neue Jahr. Da müssten sie doch längst nicht mehr nötig sein. Doch! Denn die Umsetzung ist gar nicht so leicht. Wir haben Tipps, wie Sie auf dem Weg zu Ihrem Ziel durchhalten.

1. Schätzen Sie Ihre eigenen Möglichkeiten realistisch ein. Denn mit zu vielen guten Vorsätzen für das neue Jahr und zu hohen Ansprüchen an sich selbst ist der Misserfolg oft programmiert. Ein 120-Kilo-Schwergewicht wird nicht innerhalb eines Jahres zur 60-Kilo-Feder. Und dann noch gleichzeitig das Rauchen aufhören und dem Alkohol abschwören - das kann nur schief gehen.

2. Für Vorsätze wie "abnehmen" oder "Sport treiben" ist eine dauerhafte Verhaltensumstellung erforderlich. Wer sich das nicht vorher klar macht, fühlt sich nach kurzer Zeit überfordert und gibt daraufhin seine guten Vorsätze wieder auf.

Gute Vorsätze umsetzen mit diesen Schritten

3. Fassen Sie nur Vorsätze, die Sie selbst wirklich wollen. Es bringt nichts, wenn Gewohnheiten der Familie, Freunden oder dem Arzt zuliebe geändert werden.

4. Formulieren Sie nicht nur den Vorsatz klar, sondern auch den Weg der Umsetzung. Der Vorsatz "demnächst esse ich gesünder" allein reicht nicht. Klären Sie, woraus gesunde Ernährung besteht, wie sie von den bisherigen Essgewohnheiten abweicht und welche Veränderungen Sie vornehmen müssen, ohne die Lust am gesunden Essen zu verlieren.

5. Setzen Sie sich Etappenziele - das geht allerdings nicht bei allen Vorsätzen. Wenn Sie mehr Zeit für Ihre Freunde aufbringen wollen, ist es wenig erfolgversprechend, sie nun jeden Abend beehren zu wollen. Versuchen Sie es erst einmal mit einigen Telefonaten. Aber nicht nachlassen und das große Ziel aus den Auigen verlassen.

6. Ganz wichtig: Überlegen Sie, wie Sie mit Versuchungen und Hindernissen umgehen wollen. Was machen Sie als Nicht-mehr-Raucher in den Raucherpausen während der Arbeitszeit? Leisten Sie Ihren schmauchenden Kollegen weiter Gesellschaft oder nutzen Sie diese Zeit anders?

7. Verwerfen Sie Ihre Pläne nicht, wenn sie sich kurzfristig nicht umsetzen lassen. Wer sich als Sportwilliger beim ersten Lauf den Fuß verknackst, darf dies nicht als Zeichen ansehen, weiterhin auf Bewegung zu verzichten. Dadurch verschiebt sich nur der Zeitplan.

8. Belohnen Sie sich für die Umsetzung oder das Erreichen eines Etappenzieles. Nach zwei Wochen ohne Zigarette gibt’s zum Beispiel die lang gewünschte CD oder einen Wellness-Tag in einer Saunalandschaft. Schaffen Sie sich selbst solche Anreize.

9. Manchen hilft es, wenn sie ihre Ziele publik machen. Erzählen Sie der Familie, Freunden und Kollegen von Ihrem Vorhaben. Doch Vorsicht! Das funktioniert nicht bei jedem. Für manche Menschen sorgt die Erwartungshaltung der anderen eher für zu viel Druck.

Anzeige