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Grubenunglück in Chile: Paar lernt sich dadurch kennen und bekommt jetzt ein Baby

Tragisches Unglück führt zu großem Babyglück

Es war das wohl tragischste Unglück seines Lebens, doch es führte ihn zu seinem größten Glück: Daniel Herrera war einer der 33 Minenarbeiter in Chile, die vor vier Jahren für 69 Tage unter der Erde gefangen worden waren. Ihren Weg in die Freiheit am 13. Oktober 2010 verfolgte die gesamte Welt mit - und so auch die Deutsche Melanie Mayer. Sie verliebte sich auf den ersten Blick in Daniel. Heute sind die beiden glücklich verheiratet – und erwarten jetzt sogar Nachwuchs!

Im Jahr 2010 hielt die Welt den Atem an, als 33 chilenische Minenarbeiter etwa 700 Meter tief unter der Erde lebendig begraben wurden. Einer von ihnen ist Daniel. Als er nach 69 Tagen in einer Rettungskapsel aus dem Erdloch gezogen wurde, schauten Millionen Menschen zu. Auch Melanie saß damals vorm Fernseher - und ist auf Anhieb hin und weg. Auf Facebook nahm sie Kontakt zu dem Chilenen auf - und tatsächlich, die beiden verlieben sich ineinander. Trotz der 12.000 Kilometer, die zwischen ihnen liegen, flog Melanie immer wieder nach Chile, bis Daniel sie letztes Jahr mit einem Heiratsantrag überrascht.

Danach zieht Melanie mit ihrem damals 10-Jährigen Sohn zu Daniel nach Chile. Der war davon allerdings nicht sehr begeistert: Er musste alle seine Freunde zurück lassen und verstand den neuen Stiefvater kaum. Seit Weihnachten lebt ihr Sohn Noah daher vorübergehend wieder bei seiner Tante in Deutschland. Keine leichte Entscheidung für eine Mutter, doch Melanie hofft, dass sich das bald wieder ändern wird. Denn es gibt Neuigkeiten: Melanie und Daniel erwarten ein Baby!

Jetzt hoffen die beiden, dass ihre Liebesgeschichte mit Noah zusammen endgültig perfekt wird.

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