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Grippeimpfung: Wann die Impfung gegen Influenza sinnvoll ist

Muss ich mich gegen Grippe impfen?
Muss ich mich gegen Grippe impfen? Das sind die Vor- und Nachteile 00:02:20
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Wer sollte sich impfen lassen?

Die Influenza ist keine harmlose Erkältungskrankheit. Jährlich sterben rund 10.000 Menschen an der Virusgrippe. Deshalb kann eine Grippe-Impfung ratsam sein - um sich selbst oder auch andere zu schützen.

Die ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Berlin empfiehlt die Impfung für alle Risikogruppen, also für Menschen, die bei einer Infektion schwerwiegende Folgen davontragen könnten. Das sind vor allem Menschen über 60 Jahre, Personen mit bestimmten bereits vorhandenen chronischen Erkrankungen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Seit 2010 wird auch Schwangeren eine Grippe-Impfung empfohlen. Über die Plazenta geben Schwangere den Impfschutz via Antikörper auch an das Kind. So sind auch Neugeborene in den ersten Lebensmonaten noch geschützt.

Darüberhinaus sollte sich auch medizinisches Personal und Personal in Pflegeeinrichtungen impfen lassen, da diese Personen ein erhöhtes Risiko haben, sich selbst und damit andere Personen anzustecken.

Für gesunde Kinder, Jugendliche und Erwachsene wird eine Impfung hingegen nicht explizit empfohlen. Grundsätzlich sollte die individuelle Situation mit dem Arzt besprochen werden. Eltern kontrollieren am besten, ob beim Kind andere notwendige Impfungen wie Tetanus, Masern, Keuchhusten etc. durchgeführt wurden.

Wo kann ich mich impfen lassen und was kostet es?

Impfen lassen können Sie sich bei allen impfberechtigten Ärzten, in der Regel den Hausärzten. Je nach Bundesland oder Landkreis gibt es weitere impfberechtigte Ärzte, zum Beispiel in Gesundheitsämtern oder Krankenhäusern. Darüberhinaus können Sie auch in den Räumen Ihres Unternehmens die Impfung erhalten. Hierüber informiert Sie die Geschäftsleitung.

Bei Fragen rufen Sie bitte bei Ihrem Hausarzt oder im Gesundheitsamt der Stadt an. Kosten entstehen Ihnen übrigens keine für die Impfung.

In seltenen Fällen kann es zu einer Rötung an der Einstichstelle oder abgeschwächten Grippesymptomen kommen.

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