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Grippe-Impfung schützt vor Fehlgeburten

Grippe-Impfung schützt vor Fehlgeburten
Grippe-Impfung schützt vor Fehlgeburten © dpa, Felix Heyder

Grippe-Impfung erst im zweiten Schwangerschaftsdrittel

Die Grippe-Impfung wirkt offenbar nicht nur gegen Influenza, sondern hat für Schwangere noch einen weiteren Vorteil: Geimpfte Frauen bringen ihre Kinder seltener tot zur Welt und auch die Gefahr von Frühgeburten sinkt. Das hat nun eine US-Studie herausgefunden.

Für die Studie wurden die Akten von 8.690 geimpften Schwangeren analysiert. Verglichen wurden diese mit den Akten von insgesamt 76.153 ungeimpften Schwangeren.

Der Anteil der Todgeburten war bei den geimpften Frauen um 0,3 Prozent geringer. Auch gab es bei den geimpften Frauen weniger Todesfälle bei den Neugeborenen und Frühgeburten.

Die ständige Impfkomission rät Schwangeren zu einer Grippeimpfung im zweiten Trimenon. Damit solle verhindert werden, dass die im ersten Trimenon häufiger auftretenden Fehlgeburten fälschlicherweise mit der Impfung in Verbindung gebracht werden.

Die Studie hatte zudem herausgefunden, dass die Mütter, die bereits im ersten Drittel der Schwangerschaft geimpft wurden, sich in den Ergebnissen nicht von ungeimpften Frauen unterschieden.

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