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Glyphosat: Laut UN-Bericht doch nicht krebserregend

Glyphosat wohl doch nicht krebserregend
Glyphosat wohl doch nicht krebserregend Neue UN-Studie gibt Entwarnung 00:01:07
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UN -Experten legen Bericht vor: Glyphosat doch nicht krebserregend?

Das umstrittene Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat ist nach Einschätzung von UN-Experten wahrscheinlich doch nicht krebserregend. Tiertests mit für Menschen relevanten Dosierungen des Mittels hätten nicht zu genetischen Zellveränderungen geführt, heißt es in einem Entwurf eines neuen UN-Berichts. Auch Veränderungen des menschlichen Erbguts hätten nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden können.

Glyphosat: Laut UN-Bericht doch nicht krebserregend
Glyphosat ist auch in Deutschland eines der am häufigsten verwendeten Pestizide © dpa, Arne Dedert

In dem Bericht werden Ergebnisse eines Arbeitstreffens von Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zusammengefasst.

Allerdings wird auch darauf hingewiesen, dass es bei Tests mit Mäusen bei sehr hohen Dosen Krebsverdacht gab. Die Aussagen stehen im Gegensatz zu Feststellungen der mit der WHO verbundenen Internationale Agentur für Krebsforschung in Lyon, die Glyphosat 2015 als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hatte.

Umstrittenes Thema innerhalb der Bundesregierung

Glyphosat ist auch in Deutschland eines der am häufigsten verwendeten Pestizide. Der zuständige EU-Ausschuss für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit will in dieser Woche entscheiden, ob die Zulassung für Glyphosat verlängert werden soll oder nicht. Das Thema ist auch innerhalb der Bundesregierung umstritten. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) ist für eine Verlängerung. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) verlangt dagegen, es müsse erst zweifelsfrei geklärt werden, ob Glyphosat gesundheitlich unbedenklich sei.

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