Giraffe küsst todkranken Pfleger zum Abschied

Marios letzter Wunsch: Abschied von seinen Giraffen nehmen

Ein todkranker Tierpfleger möchte zum letzten Mal seine Tiere sehen. Plötzlich beugt sich eine Giraffe runter zu seinem Bett und berührt den Mann mit ihren Lippen - es ist fast, als gibt sie ihm einen Kuss. Diese rührende Geschichte hat sich im Rotterdamer Zoo abgespielt.

Mario, der unheilbar an Krebs erkrankt ist, wollte noch einmal bei seinen Tieren sein. Der geistig behinderte Mann arbeitete sein halbes Leben lang ehrenamtlich im Rotterdamer Diergaarde Blijdorp Zoo. Seit seiner Erkrankung verbringt der 54-Jährige sein Leben in einem Pflegeheim. Dank der niederländischen Organisation 'Stiching Ambulance Wens', die es sich zum Auftrag gemacht hat, Sterbende im Krankenwagen an den Ort ihrer Wünsche zu bringen, konnte der Transfer zu seiner alten Arbeitsstätte realisiert werden. Liegend im Krankenbett kehrte der frühere Hausmeister in den Zoo zurück.

Sein kritischer Gesundheitszustand ließ es leider nicht mehr zu, bis zu seinem Geburtstag im April mit dieser Überraschung zu warten. Dann könnte es vielleicht schon zu spät sein.

Was dann im Zoo geschah, ist Geschichte und berührt die Welt: Eine Giraffe beugt sich ganz langsam zu dem todkranken Mario herunter und berührt sein Gesicht mit seiner Schnauze, fast wie ein Kuss. Ein Kuss voller Dankbarkeit, ein Kuss zum Abschied. Als hätte das Tier gespürt, dass Mario sterben wird.

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