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Getrennte Betten: Frauen schlafen alleine besser

Getrennte Betten: Frauen schlafen alleine besser
© deutsche presse agentur

Getrennte Betten: Schlafen geht vor

Jede Nacht das gleiche: Paare überall auf der Welt liegen genervt nebeneinander. Frauen lesen gerne noch ein paar Zeilen. Männer hören noch Musik aus dem Radiowecker um besser einschlafen zu können. Später dann schnarcht, zuckt und zappelt der Mann durch die Nacht.

Des einen Schlaf ist des anderen Leid. Und beide befürchten, dass es in anderen Schlafzimmern hoch hergeht, während man selbst mit warmen Wollsocken unter der Decke liegt. Die Löffelchenstellung ist dabei eher bei frisch Verliebten ein Verkaufsschlager. Mit zunehmender Dauer der Beziehung wird der Drang nach Platz im Bett größer. Bevor es zu einem geheimen Machtkampf wird, wer im Schlafzimmer das Sagen hat, sollte die Notbremse gezogen werden.

Getrennte Schlafzimmer können hier eine Lösung sein. In vielen Beziehungen ist jedoch das gemeinsame Bett ein Dogma. Und daran darf auf keinen Fall gerüttelt werden. Und schon gar nicht durch die Frau. Dabei sind es meistens die Frauen, die sich ein eigenes Schlafzimmer durchaus vorstellen können. Das Klischee besagt: In einer guten Beziehung schläft man Nacht für Nacht beieinander. Wer das nicht tut, der begeht schon fast einen Seitensprung. Dabei ist das Bett sicherlich nicht das Barometer einer guten Beziehung. Getrennte Betten können ein Beweis dafür sein, dass ein Paar in der Lage ist, einen gemeinsamen Kompromiss zu finden. Also ein Indiz dafür, eine lebendige Beziehung zu führen.

So wird Ihr Schlaf dennoch erholsam

Ruhe

Gegen das laute Schnarchen Ihres Liebsten können Ohrstöpsel eine Möglichkeit sein, um wieder in Ruhe schlafen zu können. Kurzfristig hilft auch ein Anstupsen, damit sich Ihr Partner auf die Seite dreht. In Seitenlage wird weit weniger geschnarcht als in Rückenlage. Falls Sie im Bett gerne Musik hören oder fernsehen, sind Kopfhörer empfehlenswert.

Licht

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die unbedingt noch ein Kapitel fertig lesen müssen, empfiehlt sich eine Leselampe. Die ist für den Bettnachbar weniger störend, als eine normale Nachtlampe.

Matratze

Wenn Ihr Partner nachts ein Zappelphilip ist, sollten Sie ein kritisches Auge auf Ihre Matratze werfen. Ältere Federkernmatratzen oder Wasserbetten der ersten Generation sind anfällig für Schwingungen. Matratzen aus Schaumstoff oder Latex sind für Empfindliche ratsamer.

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