Gesundheitsreport 2014: Rückenschmerzen häufigster Grund für Fehltage

09.12.14 10:56
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Große regionale Unterschiede bei Fehltagen wegen Krankheit

Wie gesund ist Ihre Region? Wie der aktuelle Gesundheitsreport der Krankenkasse BKK zeigt, sind die Deutschen nicht überall gleich krank - und vor allem nicht gleich häufig. Bei den krankheitsbedingten Fehltagen hat die BKK unter ihren 9,3 Millionen Mitgliedern ein krasses Nord-Süd-Gefälle aufgedeckt: Versicherte aus Baden-Württemberg und Bayern blieben seltener wegen Krankheiten Zuhause als Menschen nördlich des Mains.

Die Baden-Württemberger blieben durchschnittlich 15,4 Tage krank daheim, in Brandenburg betrug die Fehlzeit pro Versichertem dagegen 21,9 Tage. Das entspricht immerhin einem Fehlzeiten-Unterschied von 42 Prozent. Hart im Nehmen sind im Norden offenbar nur die Hamburger und die Bremer, die auf 16,3 beziehungsweise 17,7 Fehltage pro Jahr kommen. Männer sind dem Gesundheitsreport zufolge etwas häufiger krank als Frauen (17,9 Tage zu 17,7 Fehltage). In sieben Jahren seien die krankheitsbedingten Fehlzeiten um rund fünf Tage gestiegen. Dies gehe vor allem auf die Zunahme langfristiger und chronischer Erkrankungen zurück, heißt es im BKK-Report.

Regionale Unterschiede gibt es auch bei der Art der Erkrankungen - besonders bei Rückenproblemen und psychischen Erkrankungen. In Baden-Württemberg sind Rückenprobleme deutlich seltener der Ausfallgrund als beispielsweise in Sachsen-Anhalt (55 Prozent häufiger). In Hamburg haben im bundesweiten Vergleich dagegen auffällig viele Menschen mit psychischen Problemen zu kämpfen. Beängstigend: Die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Störungen sind bundesweit zwischen 1973 und 2013 um mehr als das Fünffache gestiegen. "Bundeslandübergreifend dominieren nach wie vor die Fehlzeiten aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen", berichten die BKK-Experten.

Davon sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Das sogenannte "starke Geschlecht" ist anfälliger für Suchtproblemen. Eine gute Nachricht hat der BKK-Gesundheitsreport immerhin: "Für das Burn-out-Syndrom zeichnet sich im Gegensatz zum Anstieg in den letzten Jahren erstmals eine Abnahme der Ausfalltage ab."

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