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Gesundheitslexikon: Sanarium

Der Saunagang mit Wohlfühlgarantie – so sanft wirkt der Besuch im Sanarium auf den Körper

Wer sich unsicher ist, ob der Aufenthalt in einer Sauna seinem Körper gut tun könnte, der kann mit einer Stippvisite im milden Sanarium wenig falsch machen. Hier sind Luftfeuchtigkeit und Temperatur im vertretbaren Bereich und das Saunieren wird zum angenehmen Genuss.

Was ist das Sanarium?

Das Sanarium erweckt zunächst den Eindruck, wie eine typische Finnische Sauna eingerichtet zu sein. Das Licht ist gedämpft und entlang der Wände sind hölzerne und bequeme Liegemöglichkeiten aufgebaut. Allerdings liegt die Temperatur im Sanarium bei angenehmen 45 bis 60 Grad Celsius und es verfügt über eine Luftfeuchtigkeit von rund 50 Prozent. Wer also das Sanarium betritt, der kann sich langsam an die moderaten Temperaturen gewöhnen. Häufig wird in einem Sanarium auch eine Farbtherapie mit angeboten. Dann wechseln die Farben im Raum in leuchtenden Nuancen und sollen so den Aufenthalt angenehmer gestalten. Mancherorts wird die Atmosphäre mit leisen Musikklängen, Vogelgezwitscher oder dem Plätschern eines gurgelnden Bachlaufes unterstrichen. Auch der Aufguss fällt im Sanarium sehr zurückhaltend aus. Durchweg kommt es nur zu einer geringen Bedampfung des Raumes. Hier wird vielfach mit der Zugabe von ätherischen Ölen auch der Geruchssinn stimuliert.

Wie funktioniert ein Sanarium?

Im Sanarium wird generell ein Handtuch unter den Körper gelegt. Ob sitzend oder liegend sauniert wird, spielt keine Rolle. Durch die wohltuende Umgebung mit geringer Luftfeuchtigkeit, die gut zu verkraftende Temperatur, die Lichteinspielungen, natürlichen Geräuschen und die Beduftung fällt das Entspannen im Sanarium besonders leicht. Der Aufenthalt darf hier ruhig bis zu 30 Minuten andauern. Danach kann der Körper unter einer kühlen Dusche erfrischt werden.

Wie wirkt ein Sanarium auf den menschlichen Körper und die Gesundheit?

Das Sanarium gilt als sanfte Variante. Deshalb schätzen auch Kinder, Senioren oder Sauna-Neulinge diese Schwitzstube. Gleichwohl erfährt der Körper hier die gleichen Vorzüge wie bei den heißeren Saunaräumen. Im Sanarium können sich die Muskeln und Gelenke aufgrund der Wärmeeinwirkung gut lockern. Auch Lunge und Bronchien mögen die nicht zu feuchte Umgebungsluft und weiten sich. Die Gefäße werden stärker durchblutet und das Herz pumpt ruhiger und kräftiger.

Bei welchen Problemen soll ein Sanarium helfen?

Rheumatische Beschwerden oder Erkrankungen des Bewegungsapparates sollen im Sanarium Linderung erfahren. Auch asthmatische Beeinträchtigungen können durch die geringe Luftfeuchtigkeit und zurückhaltende Hitze nachlassen. Wer unter Durchblutungsstörungen leidet, der kann im Sanarium seine Gliedmaßen zusätzlich leicht massieren. Auch wenn Sie unter nervöser Unruhe oder Abgeschlagenheit leiden, können Sie in dieser Sauna Ruhe und Entlastung finden.

Was sollte man bei einem Sanarium beachten?

Die feine Hitze und gelöste Stimmung können auch schlaffördernd wirken. Aus Sicherheitsgründen sollte davon allerdings im Sanarium Abstand genommen werden. Wer mit Kindern im Sanarium ist, sollte den Nachwuchs stetig im Auge behalten. Kinder können den Temperaturaustausch weniger gut einschätzen und sollten den Raum eventuell vorzeitig verlassen. Wer unter einer akuten Erkrankung leidet, sollte das Sanarium nur nach der Rücksprache mit dem Arzt aufsuchen. Jeder Saunagang wirkt anregend auf den Körper und könnte manchen Krankheitsverlauf sogar intensivieren.

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