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Gesundheitslexikon: Menstruation

Menstruation: wichtiger Zyklus der Fortpflanzung

Die Menstruation setzt bei jungen Frauen zum ersten Mal während der Pubertät ein. Die erste Blutung zeigt die beginnende Geschlechtsreife an. Diese erste Blutung wird auch ‚Menarche’ genannt. Damit beginnt der Zeitraum im Leben der Frau, in dem sie fortpflanzungsfähig ist.

Was ist die Menstruation?

Die Menstruation ist die im Abstand von etwa 28 bis 30 Tagen wiederkehrende Blutung aus der Gebärmutter der Frau. Dieser monatliche Zyklus wiederholt sich mehr oder weniger regelmäßig. Bei jungen Mädchen zu Beginn der Geschlechtsreife und bei Frauen in den Wechseljahren sind die Abstände zwischen den einzelnen Blutungen oft sehr unregelmäßig. Mit dem Blut werden auch Teile der Gebärmutterschleimhaut aus dem Körper gespült, da diese sich regelmäßig erneuert.

Was ist der Menstruationszyklus und wie läuft er ab?

Der Menstruationszyklus umfasst den Zeitraum zwischen dem ersten Tag der Monatsblutung und dem Tag vor dem Beginn der nächsten Blutung. Während des Menstruationszyklus entwickelt sich im Eierstock ein Follikel, also eine Eizelle. Außerdem baut sich die Gebärmutterschleimhaut auf, um zur Aufnahme einer befruchteten Eizelle bereit zu sein. Findet keine Befruchtung statt, wird sie mit der nächsten Monatsblutung wieder abgestoßen. Gesteuert werden die Vorgänge während des Zyklus durch verschiedene Sexualhormone. Dies sind neben Östrogen, Progesteron und Hormonen der Eierstöcke auch verschiedene im Gehirn wirksame Botenstoffe.

Über die Blutbahn kommen die Hormone in die Eierstöcke. Das follikelstimulierende Hormon (FSH) regt den Eierstock an, Östrogen zu entwickeln und die Reifung neuer Eizellen anzustoßen. Das Östrogen sorgt für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Zur Mitte des Zyklus findet der Eisprung statt. Durch den Eileiter wandert die Eizelle zur Gebärmutter. Wenn ein Ei durch Spermien befruchtet wird, nistet es sich in die inzwischen aufgebaute Schleimhaut ein. 14 Tage vor der nächsten Monatsblutung findet der Eisprung statt. Da die Zyklen der Frau mehr oder weniger unregelmäßig sind, kann sie nicht vorher ausrechnen, wann es zum nächsten Eisprung kommt.

Was sind Menstruationsstörungen?

Menstruationsstörungen werden auch Zyklusstörungen genannt. Es handelt sich um Abweichungen von der normalen Regelblutung. Dies können Unregelmäßigkeiten im Rhythmus der Menstruation oder in der Stärke der Blutung sein.

Wie äußern sich Menstruationsstörungen?

Sowohl eine äußerst starke als auch eine schwache Regelblutung kann eine Menstruationsstörung darstellen. Der Rhythmus der Monatsblutung kann sich stark verkürzen, sodass zum Beispiel der Abstand zwischen zwei Blutungen nur zwei oder drei Wochen beträgt. Manchmal bleibt die Blutung für einen längeren Zeitraum ganz aus oder es kommt zwischen zwei Menstruationsblutungen zu Zwischenblutungen. Diese Abweichungen können immer wieder einmal auftreten und haben häufig keine Erkrankung als Ursache. Bei starken Schmerzen oder zur Abklärung ist natürlich ein Arztbesuch sinnvoll.

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Abnehmfehler: Das müssen Sie ändern! Vor allem morgens 00:01:12
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