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Gesundheitslexikon: Luffa

Luffa als Alleskönner

Vielen ist der Begriff Luffa als Badeschwamm aus dem Meer im Gedächtnis. Es handelt sich tatsächlich um ein Produkt der Natur. Das Kürbisgewächs kommt ursprünglich aus den Tropen und gehört zur Gattung der Kletterpflanzen.

Warum nutzt man Luffa?

Das interessante Kürbisschwämmchen dient uns in vielerlei Hinsicht. Die getrocknete Frucht enthält Cucurbitacine und Triterpensaponine. Diese Inhaltsstoffe sind sehr wertvoll, da sie Schmerzen lindern können. Außerdem wirkt Luffa abschwellend und wird daher auch bei Gewebeschwellungen angewendet. Im Bereich der Kosmetik ist Luffa bekannt und beliebt. Hornhaut an den Füßen wird leicht damit entfernt und auch gegen Orangenhaut wird Luffa oft angepriesen. Die Haptik des getrockneten Fruchtfleisches des Kürbisses ist rau und eher hart. Der Schwamm ist ein sehr beständiges Naturprodukt, welches medizinischen und pflegerischen Nutzen bringt. Oftmals fallen die Bezeichnungen ‚Schwammkürbis‘ und ‚Gurkenschwamm‘ in Verbindung mit Luffa. Ein guter Luffa-Schwamm sollte nicht mit Chlor gebleicht, sondern naturbelassen sein. Es gibt ihn in unterschiedlichen Stärken und Formen, was dem individuellen Wachstum geschuldet ist. Für die Anwendung im Gesicht sind dünne Exemplare vorteilhaft. Für den gesamten Körper sind größere Stücke zu empfehlen.

Luffa als homöopathisches Mittel

Das Produkt Luffa D6 wird in akuten Situationen stündlich dosiert und am Folgetag alle zwei Stunden. Ab dem dritten Tag reicht eine Einnahme dreimal täglich. Zu den Anwendungsgebieten zählen beispielsweise Allergien, Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, Husten und Schnupfen. Das Hilfsmittel der Homöopathie gibt es in Form von Kügelchen und als praktische Nasentropfen. Es soll Schleimhäute schnell regenerieren und die Beschwerden zügig lindern. Eine sogenannte Luffa-Kur dient speziell der Erholung der Nasennebenhöhlen. Besonders die Rhinitis Allergika, der allergische Schnupfen, wird effektvoll mit Luffa D6 behandelt. Auch Alltagsleiden wie chronische Müdigkeit, Ekzeme und Haarausfall werden im Rahmen der Kurbehandlung mit Luffa therapiert. Um die Maßnahme sinnvoll zu ergänzen, werden Eigenschonung, Saunagänge und eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr empfohlen. Ein erfahrener Arzt und Homöopath sollte die Therapie stets begleiten, um Behandlungssicherheit zu gewährleisten.

Luffa gegen Akne

Im Kampf gegen Hautunreinheiten jeglicher Art dient ein Luffa-Schwamm ebenfalls als Hilfsmittel. Die gereinigte Gesichtshaut wird mit dem angefeuchteten Schwamm abgerieben. Langsam kreisende Bewegungen sorgen für den optimalen Abrieb und Massageeffekt. Alte Hautschuppen werden schonend entfernt. Die Oberfläche ist zarter, feiner und erfrischt. Pickel verschwinden üblicherweise nach mehrfacher Anwendung, die übrigens auch auf den restlichen Körper ausgedehnt werden kann. Die Reinigung des langlebigen Produkts ist leicht. Dafür wird es in Wasser und Essig eingelegt. Luffa ist eine natürliche ‚Waffe‘ und als getrockneter Schwamm günstig zu erwerben.

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