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Gesundheitslexikon: AIDS

Aids ist eine unheilbare Krankheit
Die rote Schleife ist das Symbol der Solidarisierung mit AIDS-Kranken. © Getty Images/iStockphoto, ThitareeSarmkasat

Globale Krankheit - AIDS

AIDS, auch bekannt als Acquired Immun Deficiency Syndrome, gehört zu den bekanntesten Krankheiten der Neuzeit. Die immunschwächende Erkrankung entsteht durch eine Infektion mit dem Humanen-Immundefizienz-Virus, kurz HIV. Sobald der Virus ausbricht, kann es zu schwerwiegenden Folgen für die Erkrankten kommen. Da das Immunsystem nachhaltig zerstört wird, ist der menschliche Körper nicht mehr in der Lage, die natürlichen Abwehrfunktionen aufrechtzuerhalten. Das Bilden von Tumoren und chronischen Infektionen zählt zu den häufigsten Begleiterscheinungen. AIDS gilt bis heute als unheilbar. Dennoch gibt es diverse schulmedizinische Präparate, welche die Erkrankung eingrenzen können. Im letzten Jahrhundert bedeutete AIDS den zeitnahen Tod für den Betroffenen – das hat sich heute geändert.

Ursachen für AIDS

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie es zu einer Ansteckung mit AIDS kommen kann. Generell gilt: Der HI-Virus kann durch den Austausch sämtlicher Körperflüssigkeiten übertragen werden. Blut, Sperma, Scheidensekret, Muttermilch oder Liquor zählen zu den potentiellen Überträgern. Verunreinigte Blutkonserven oder ungeschützter Geschlechtsverkehr mit Infizierten erhöhen daher das Risiko einer Ansteckung.

Symptome für AIDS

Die Inkubationszeit des HI-Virus, der letztendlich zu AIDS führt, beträgt zwischen vier bis zwölf Wochen. Nach dieser Zeit können die Antikörper im menschlichen Organismus festgestellt werden.

Bis sich allerdings die ersten Symptome bemerkbar machen, können auch mehrere Monate vergehen. Zu den typischen Begleiterscheinungen zählen Fieber, geschwollene Lymphknoten, Nachtschweiß und gelegentliches Unwohlsein. Des Weiteren kann es zu Hautausschlägen, Kopfschmerzen, Durchfall und Gewichtsverlust kommen. Viele Erkrankte, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden, magern regelrecht ab. Dennoch gilt: Nicht jeder infizierte Mensch leidet zwangsläufig unter bemerkbaren Symptomen.

Diagnose des HI-Virus

Ein Bluttest, der im Krankenhaus oder in der hausärztlichen Praxis durchgeführt werden kann, gibt Auskunft darüber, ob eine Ansteckung mit dem HI-Virus vorliegt. Wenn die zugehörigen Antikörper nachgewiesen werden, gilt der Test als positiv. Die Untersuchung, die im Volksmund als AIDS-Test bekannt ist, wird häufig auch bei routinemäßigen Blutbildern einbezogen.

Behandlung des Virus

Um den Ausbruch von AIDS zu verhindern, gibt es längst unzählige Medikamente und Therapiemöglichkeiten. Die bekannteste Methodik stellt die Highly Active Antiretroviral Therapy, besser bekannt als HAART, dar. Hierbei handelt es sich um eine medikamentöse Kombinationstherapie. Durch sie soll der Wiederaufbau des Immunsystems aktiviert und der Ausbruch der Krankheit verhindert werden.

Zudem wurden bereits einige experimentelle Formen der Therapie erprobt, beispielsweise die Transplantation von Stammzellen. Dieses Unterfangen scheiterte jedoch im Jahr 2013.

Vorbeugung

Bisher hat die Schulmedizin kein Impfmittel gegen HIV konzipieren können. Der effektivste Schutz gegen AIDS lautet daher: Prävention. Das Risiko einer Infizierung wird auf ein Minimum gesenkt, indem beim Geschlechtsverkehr Kondome benutzt werden. Die Einnahme von Medikamenten oder Drogen sollte mit sterilen Nadeln erfolgen. Auch im Rahmen einer Blutspende sollte akribisch auf die Einhaltung der hygienischen Standards geachtet werden.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel kann einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Er enthält nur allgemeine Hinweise und darf daher keinesfalls zu einer Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung herangezogen werden.

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