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Gemeinsamkeiten – sind sie wichtig für eine Beziehung?

Wie ähnlich solltest du deinem Partner sein?
Wie ähnlich solltest du deinem Partner sein? Harmonische Beziehungen 00:01:07
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„Gleich und Gleich gesellt sich gern“ und „Gegensätze ziehen sich an“ – welche der beiden Lebensweisheiten stimmt denn nun? Wenn es um eine Liebesbeziehung geht, dann sollten die Partner sich nicht in allem ähnlich sein, um ein glückliches Leben miteinander zu führen. Jedoch gibt es ein paar Punkte, in denen Gemeinsamkeiten wichtig sind.

Gemeinsamkeiten – warum sind sie so wichtig?

Er ein Morgenmuffel, sie eine Frühaufsteherin. Er Stadtkind, sie Dorfmädchen. Er liebt Camping und sie Cluburlaub – kann das gut gehen? Wenn alle Punkte auf einmal zutreffen müssen wir ganz ehrlich sagen: diese Beziehung könnte verdammt kompliziert werden. Denn wenn man sich in allem unterscheidet und kaum Gemeinsamkeiten hat, muss man extrem viele Kompromisse in der Beziehung eingehen. Oder auf etwas verzichten, was einem eigentlich wichtig wäre. Sind es aber nur ein paar Punkte hier und da, in denen man sich nicht gleicht, dann macht das nicht so viel aus. Muss man gleich seinen Seelenverwandten zur Seite haben, um miteinander glücklich zu werden?

Gemeinsamkeiten – wann sollten sie gegeben sein?

Will der eine in fünf Jahren gerne Haus und Kinder haben, der andere aber lieber mit dem Rucksack die Welt erkunden, dann könnte auch dies zu einem echten Problem werden.

Gemeinsamkeiten schenken uns Verbundenheit und stärken so unser Vertrauen auf den anderen. Gerade wenn es um Lebensziele geht. Aber auch Gemeinsamkeiten in Sachen Alltag erleichtern uns das Leben mit dem anderen: damit ist nicht gemeint, dass wir dieselben Hobbys haben müssen, denn das ist gar nicht so wichtig. Viel einschneidender sind die alltäglichen Dinge im Zusammenleben:

Sind wir in etwa gleich ordentlich? Oder muss einer dem anderen immer hinterherräumen und sich ärgern?

Haben wir eine gleiche Vorstellung in Sachen Nähe? Denn wenn sich die Gemeinsamkeiten hier zu stark voneinander unterscheiden, wird einer entweder von Nähe erdrückt oder der andere fühlt sich vernachlässigt.

Auch Gemeinsamkeiten in Blick auf Essen und Wochenendgestaltung machen das Paarleben einfacher: wenn sie Salat liebt, er aber nur Pommes möchte, dann wird das gemeinsame Essen schnell zu einer Geduldsprobe. Aber auch wenn sie nur Party machen möchte, er aber lieber kuschelige Fernsehabende bevorzugt. Hier gilt also „Gleich und gleich gesellt sich gern.“.

Gemeinsamkeiten – wann ist es zu viel des Guten?

Klar ist es toll, wenn ein Paar sich einig ist. Treten sie aber auf wie siamesische Zwillinge, dann ist das gar nicht immer das Beste für eine Beziehung. Denn es gilt ja auch: „Gegensätze ziehen sich an!“. Und zwar dann, wenn man von der Gegensätzlichkeit des anderen profitieren kann.

Ist einer der ruhige und einer der wildere Part, können sie sich gegenseitig wunderbar ergänzen und sich helfen, in der einen Situation einen ruhigen Kopf zu behalten und in der anderen auf den Tisch zu hauen. Außerdem wird es auf Dauer auch langweilig, wenn es keinerlei Unterschiede gibt.

Auch in Sachen Hobbys gilt: hat man unterschiedliche Interessen, kann man voneinander lernen – und auch einfach mal Zeit ohne den Partner verbringen, was auch wichtig ist.

Das heißt: Gemeinsamkeiten sind toll und stärken eine Beziehung, sind aber nicht überall ein Muss, um glücklich zu sein.

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