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Geburt-live-Dokumentation: Mutter nimmt Facebook-Gemeinde mit ins Krankenhaus

Geburt-live-Dokumentation
Geburt-live-Dokumentation Mutter nimmt Facebook-Gemeinde mit ins Krankenhaus 00:01:50
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200.000 Menschen fiebern mit

Als die Fruchtblase von Bloggerin Sarah-Jayne Ljungstrom aus Richmond (England) platzt, beschließt sie, die Geburt ihres dritten Kindes live bei Facebook zu dokumentieren. Auf der Seite 'Channel Mum' lädt sie vier Live-Videos hoch und lässt uns jede Wehe quasi mitspüren.

​Als 'SJ' - wie sie sich selber nennt - gerade nach einem anstrengenden Tag mit ihren zwei Söhnen (Freddie sechs und Finn drei Jahre alt) eine Pizza essen will, platzt ihre Fruchtblase. Sie fährt ins Krankenhaus und nimmt das erste Video auf. Zu diesem Zeitpunkt haben die Wehen allerdings noch nicht eingesetzt. Sie hat Angst, doch erstmal darf sie wieder nach Hause. Dann folgen zwei Videos, die sie kurz vor der Geburt noch zu Hause aufnimmt, bevor es am nächsten Tag zurück ins Krankenhaus und schließlich ab in den Kreissaal geht - das jedoch ohne Kamera! 

Knapp 200.000 Menschen haben sich die Videos der Mama in spe bei Facebook angeschaut, die realistisch und offen zeigen, wie es kurz vor so einer Geburt wirklich aussieht. Mal ist SJ glücklich und aufgeregt, mal weint sie voller Nervosität und Angst vor der Geburt. Viele finden die 35-Jährige sympathisch, haben richtig mitgefiebert und ihr Tipps gegeben. Nach der Geburt meldet sie sich mit einem süßen Video und einem noch süßeren Baby im Arm zurück. Einen Einblick in SJs Gefühlsachterbahn und die ersten Stunden mit ihrer Tochter Evelina sehen Sie im Video!

Haben Mütter kurz vor der Geburt nicht andere Sorgen?

​SJ hat sich ganz bewusst dazu entschieden, ihre Facebook-Follower an ihrer Geburt teilhaben zu lassen. Es sei "natürlich" für sie gewesen, da sie auch schon während der Schwangerschaft Videos von sich im Internet hochgeladen hat, erzählte die Dreifach-Mutti der 'Dailymail'. "ich habe die ganze Zeit über nach Hilfe und Ratschlägen im Netz gesucht, vor allen Dingen bei den großen Sachen wie der Geburt oder der Ernährung, was mir Sorgen gemacht hat", so Sarah-Jayne weiter.

Außerdem wolle sie anderen Frauen zeigen, wie so eine Geburt wirklich abläuft: "Andere Mütter und Schwangere konnten mir folgen und sehen, wie es wirklich zugeht. Eine Geburt ist nicht wirklich so, wie sie in Filmen gezeigt wird." Darüber hinaus ist es sicher eine gewagte, aber wertvolle Erinnerung für die frischgebackene Mami! "Gefühlstechnisch hat es mich tapferer und hoffnungsvoller gemacht, denn ich hatte die Unterstützung von vielen Frauen, die dabei waren und auch schon eine Geburt hinter sich haben." Na dann!

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Junge Mutter stirbt kurz nach Geburt Vor den Augen des Vaters 00:01:14
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