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Geburt des Kindes: Werdende Väter sind sehr engagiert

Geburt des Kindes: Werdende Väter sind sehr engagiert
Von wegen Macho! 86 Prozent der Männer unter 30 wollen bei der Geburt ihres Kindes dabeisein. Das ergibt eine Studie des Partnerschafts-Portals ElitePartner. © picture-alliance/ ZB, Patrick Pleul

Der Großteil der Väter in spe will bei der Geburt dabei sein

Gute Nachrichten zum Vatertag: Für die meisten Männer ist es selbstverständlich, bei der Geburt ihres Kindes dabei zu sein. Laut der ElitePartner-Männerstudie will sich die Mehrheit der Männerwelt dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Sogar Geburtsvorbereitungskurse und Kauf von Babykleidung sind für Viele ein Muss.

Werdende Väter würden einiges tun: 67 Prozent möchten bei der Geburt dabei sein, 66 Prozent würden sich bei der Namensfindung und 44 Prozent beim Babykleidungskauf einbringen. Knapp die Hälfte würde ihre Partnerin unterstützen und an einem Geburtsvorbereitungskurs teilnehmen. Bei Einschnitten von Job und Karriere ist allerdings schnell Schluss: Nur jeder Dritte würde den beruflichen Einsatz reduzieren oder Elternzeit nehmen, um mehr Zeit für das Baby zu haben.

Generationenfrage: Junge Männer sind familienorientierter

Besonders die unter 30jährigen Männer wären engagiert bei Baby-Vorbereitungen: Sie zeigen dabei eine deutlich größere Bereitschaft als die 30- bis 44jährigen Männer. Von ihnen sind sogar 86 Prozent gern bei der Geburt dabei und 60 Prozent würden ihren Lebensstil ändern. Zum Vergleich: Nur knapp jeder Zweite der 30- bis 44-Jährigen wäre bereit, seinen Lebensstil nach der Geburt des Kindes zu verändern.

„Die Männer von heute sind deutlich familienorientierter als noch ihre Großväter. Besonders die junge Generation ist emanzipiert, was den Nachwuchs und die tatkräftige Anteilnahme angeht“ konstatiert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner. „Die alten, konservativen Rollen sind aber bei weitem noch nicht überwunden. Karriere und Job sind nach wie vor ein sensibles Feld und kaum antastbar - und sicherlich ein Generationsthema. Hier scheinen jüngere Männer deutlich aufgeschlossener zu sein.“

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