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Gebärmutterdurchbruch schockt Arzt und Schwangere: Die Füße dieses Babys sind außerhalb der Gebärmutter

Diese Babyfüße sind außerhalb der Gebärmutter
Diese Babyfüße sind außerhalb der Gebärmutter Wegen eines Gebärmutterdurchbruchs 00:00:50
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Ein Paar aus Frankreich freute sich riesig darüber, bald ein Baby zu bekommen. Als der Arzt bei einer Routine-Untersuchung das Ultraschallbild betrachtet, entdeckte er etwas, das er noch nie gesehen hatte: Die Füße des Fötus lagen außerhalb der Gebärmutter. Darüber berichtet das 'New England Journal of Medicine'.

Es ist ein absolut faszinierendes Bild. Wahrscheinlich auch, weil es so unglaublich selten ist. Auf der ganzen Welt wurden bisher nur 26 dieser Fälle verzeichnet. Es handelt sich um eine Komplikation, den sogenannten "Gebärmutterdurchbruch". Zwar kommen Risse in der Gebärmutterwand bei der Geburt öfter vor, doch ein kompletter Durchbruch während der Schwangerschaft ist sehr selten.

Weil die werdende Mutter aus Frankreich bereits fünf Kinder bekommen hatte, war die Gebärmutterwand schon leicht beschädigt. Bei ihrer sechsten Schwangerschaft entstand beim Wachsen deshalb ein kompletter Durchbruch, wodurch die Fruchtblase und das Baby in der freien Bauchhöhle liegen. Das ermöglichte dem Ungeborenen, seine Füße herauszustrecken. Dieser Zustand ist lebensgefährlich für das Baby und die Mutter. 

Der zuständige Arzt Dr. Pierre-Emmanuel Bouet erklärte der 33-Jährigen, dass eine Frühgeburt, ein Bandscheibenvorfall oder gar eine Entfernung der Gebärmutter nicht auszuschließen seien. Doch für die Schwangere war schnell klar, die Schwangerschaft weiterzuführen. Und ihr Bauchgefühl wurde belohnt: Sie gebar in der 30. Schwangerschaftswoche einen gesunden Jungen, der sich inzwischen prächtig entwickelt haben soll.

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