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Futtern Sie Ihre Cellulite einfach weg

Was Sie über Cellulite wissen sollten
Was Sie über Cellulite wissen sollten So entsteht das Hautphänomen 00:00:19
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Viele Frauen leiden unter Orangenhaut

Etwa 80 Prozent aller Frauen kennen das Problem: Orangenhaut. Im Kampf gegen Cellulite ist den meisten jedes Mittel recht: Die einen cremen fleißig oder wollen den unschönen Dellen mit Wechselduschen den Garaus machen, andere quälen sich mit Sport. Dabei kann es so einfach sein. Mit der richtigen Ernährung können Sie die Cellulite einfach wegfuttern.

Futtern Sie Ihre Cellulite einfach weg
© iStockphoto

Dass die Cellulite fast ausschließlich Frauen betrifft, liegt am speziellen Aufbau ihrer Haut: Das Bindegewebe ist bei Frauen elastischer als bei Männern. Außerdem finden sich in ihrer Unterhaut vermehrt Fettzellen, die bei Frauen auch viel größer werden als die der Männer. Aufgrund dieser Struktur kann das weibliche Bindegewebe den Fettzellen wenig Widerstand leisten. Daher können sich wachsende Fettzellen richtig schön nach außen drücken. So entstehen die Dellen und die noppige Struktur an Po, Oberschenkeln oder Armen.

Und: Hat sich die Cellulite erst einmal entwickelt, kommen Stoffwechselprobleme hinzu und verschlimmern die Situation noch: Aufgeblähte Fettzellen behindern den Abfluss von Lymphe und Blut, wodurch Wasser in das umliegende Gewebe abgepresst wird. Ergebnis: Die Haut ringsherum schwillt zusätzlich an.

Die richtige Ernährung macht Schluss mit den Dellen

Mit gesunder Ernährung können Sie der Cellulite jedoch den Kampf ansagen. Denn dadurch wird nicht nur das Bindegewebe fester, sondern auch die Kilos purzeln. Und wenn die Fettzellen kleiner werden, nehmen auch die Dellen ab. Darauf sollten Sie achten:

Meiden sollten Sie in jedem Fall ausgemahlenes Getreide und daraus hergestellte Produkte wie Weißbrot. Auch weißer Reis oder Nudeln werden nach dem Verzehr schnell verwertet und lassen den Blutzucker rapide nach oben steigen. Dadurch kommt es zu einer hohen Insulin-Ausschüttung. Insulin wiederum signalisiert dem Körper, dass er die überflüssige Energie als Fett einlagert, anstatt sie zu verbrennen - und die Fett-Zellen wachsen.

Greifen Sie daher besser zu gesunden Vollkornprodukten. Brauner Reis oder Haferflocken etwa lassen Ihren Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schießen. Weiteres Plus: Sie sind reicher an Ballaststoffen, die den Insulinspiegel stabil halten. Das bedeutet auch weniger Fett auf Ihren Hüften.

Aber auch ein hoher Konsum tierischer Eiweiße, wie Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte fördert die Entstehung von Cellulite. Sie enthalten viele versteckte Fette, die der Körper einlagert. Dadurch wachsen die Fettzellen.

Nehmen Sie so wenig Alkohol, Kaffee, Cola, andere süße Getränke, tierisches Eiweiß, Weißmehl oder weißen Zucker wie möglich zu sich.

Erhöhen Sie den Anteil an Obst, Gemüse und Salaten. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente halten das Bindegewebe fest und elastisch. Gerade Vitamin E, das unter anderem in Nüssen und Vollkornprodukten enthalten ist, leistet gute Dienste. Auch Zitrusfrüchte und Gemüse, die reich an Vitamin C sind, sind gut für das Bindegewebe.

Selen schützt das Bindegewebe vor Schadstoffen. Es ist in Weizenkeimen oder Pistazienkernen enthalten. Ansonsten können Sie auch mit Bierhefetabletten Ihren Selen-Haushalt auf Vordermann bringen.

Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter Wasser - unabhängig von allen anderen Getränken. Der Körper benötigt diese Menge an - möglichst stillem - Wasser, um die zugeführten Nährstoffe zu transportieren und die gelösten Schadstoffe schnellstmöglich aus dem Körper zu schwemmen.

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