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Functional Training: Workout für den Alltag

Functional Training ist Training mit Alltags-Gegenständen

Functional Training: Der Gang ins Fitness-Studio entfällt

Back to the roots lautet das Motto beim Functional Training: Zurück zum Ursprung! Dabei wird mit ganz gewöhnlichen Utensilien aus Alltagsbewegungen ein Workout. Hilfsmittel können beispielsweise eine volle Wasserflasche, ein Sack Kartoffeln oder Handtücher sein. So sparen Sie Geld, müssen sich nicht ins Fitnessstudio schleppen und bringen sich ganz nebenbei in Top-Form.

Beim Functional Training nutzt man sämtliche Bewegungsabläufe, die man im Alltag ohnehin bewältigen muss: Das fängt beim Türe öffnen an, geht über das Bücken und Aufheben von Gegenständen und hört beim Einkaufstüten schleppen auf. Diese Bewegungen werden bewusst so ausgeführt, dass sie Kraft kosten.

So kann man beispielsweise mit Hilfe einer Wasserflasche ein effektives Fitnesstraining absolvieren: Einfach die Arme nach vorne durchstrecken und die volle Wasserflasche in die Mitte nehmen. In dieser Position dann Kniebeugen machen. Ein gutes Bizeps-Training ermöglicht ein Beutel Apfelsinen, der einfach mit gebeugtem Arm immer wieder nach hinten vom Körper weggestreckt wird. „Von den einzelnen Übungen sollte man jeweils zwölf bis 15 Wiederholungen machen“, empfiehlt Personal-Trainerin Nina Romm. "Ein Ganzkörper-Training sollte rund 45 Minuten dauern“, sagt Romm. Was die Trainingshäufigkeit angeht, sei einmal besser als kein Mail, zwei Mal noch besser und drei Mal pro Woche optimal.

Die Frage nach dem richtigen Puls hängt vom Trainingsziel ab. Beim Ausdauer-Training sollte der Puls zwischen 120 und 135 liegen. Dann wird auch schön Fett verbrannt. Und wenn Sie vom Training erschöpft oder hungrig sind, können Sie Ihr Trainingsgerät im Zweifel einfach verspeisen.

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