Für einen Schnappschuss: Baby am Abgrund abgesetzt

Baby am Abgrund Preikestolen
Preikestolen - Was sind das für Menschen, die ihr Kind so einem Risiko aussetzen?

Ein Moment der Unaufmerksamkeit - und das Baby wäre abgestürzt

Wie verrückt muss man sein, wenn man sein Baby an einem Abgrund, 600 Meter über dem Boden, alleine herumkrabbeln lässt? Das scheint nur die Familie beantworten zu können, die genau das getan hat. Ein Tourist hat zufällig diese Szene beobachtet und in einem Bild fest gehalten.

In Norwegen hat Fred Sirevag wohl das schlimmste Foto seines Lebens gemacht. Er hat bei einem Ausflug zu dem bekannten Touristenziel Preikestolen, einer natürlichen Felsplattform in der norwegischen Provinz Rogaland, zusehen müssen, wie die Mutter ihr Baby an den Rand der Felsen setzte, um einen spektakulären Schnappschuss zu schießen. Er und seine 11-jährige Tochter saßen etwas weiter weg an einem sicheren Ort und beobachteten die Szene. Er versuchte noch die Familie zu erreichen, die hatte aber schon ihr Baby geschnappt und waren weiter gezogen. Er selbst sagte, er sei so geschockt gewesen, dass er kaum reagieren konnte.

Im letzten Jahr kam ein Mann zu Tode, während er dort ein Foto schoss. Preben Falck, Geschäftsführer der Stavanger Tourist Association, ermahnte die Menschen zu äußerster Vorsicht, einen Zaun oder eine Absperrung an dem 600 Meter hohen Felsvorsprung möchte er jedoch nicht aufbauen, da dies die großartige Naturerfahrung verderben würde. Er setzt auf den gesunden Menschenverstand der Touristen.

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