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Für eine schöne Schulzeit: Eltern renovieren Schule ihrer Kinder selbst

3.000 Stunden dauerten die Renovierungsarbeiten

Eltern tun doch wirklich alles für ihre Kinder: Sie hören zu, sie versorgen die Kleinen und richten quasi ihr ganzes Leben nach ihren Sprösslingen aus. Sie wollen, dass es ihren Kindern gut geht - auch in der Schule. Aber ist eine schöne Schulzeit auch in einem maroden Schulgebäude gesichert? Das fanden Eltern in Würzburg nicht - darum renovierten sie die Schule ihrer Kinder in Eigenregie!

Für eine schöne Schulzeit: Eltern renovieren Schule ihrer Kinder selbst

Es bröckelte, es tropfte von der Decke und trotzdem passierte nichts. Jahrelang wurden Schüler des Friedrich-Koenig-Gymnasiums in Nürnberg in einer runtergekommenen Schule unterrichtet und keiner dachte an eine Renovierung. Also packten 300 Eltern selbst an und brachten die Schule auf den neuesten Stand - und das in 3.000 Arbeitsstunden. Aber ist das wirklich deren Aufgabe? Verwaltungsrechtler Christian Baum klärt im Video auf, zu was Eltern wirklich verpflichtet sind und welche Alternativen es gibt.

Petitionen oder Anträge für Schulsanierung

Erst kürzlich hat der Westdeutsche Rundfunk eine Umfrage zum Zustand der Schulgebäude in Nordrhein-Westfalen gemacht. Das Ergebnis: Das Friedrich-Koenig-Gymasium in Nürnberg ist längst kein Einzelfall. 85 Prozent der Schulen seien dringend sanierungsbedürftig.

Aber um dem Kind eine schöne Schulzeit zu garantieren, müssen Eltern nicht immer selbst anpacken und - wie in Würzburg - vier Jahr für die Sanierung investieren: Petitionen oder Anträge an die Stadt können häufig schon vieles bewirken.

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