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Fünf Fehler bei der Reisebuchung

So buchen Sie Ihren Urlaub richtig!
Mit unseren Tipps buchen Sie Ihren Urlaub richtig!

Verhindern Sie, dass Ihr Urlaub zum Desaster wird

Wer einen Urlaub bucht, erhofft sich vor allem eines: Die schönsten Wochen des Jahres sollen stressfrei sein. Allerdings können schon kleine Fehler bei der Reisebuchung zu großen Problemen führen. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Planung Ihres Traumurlaubs unbedingt vermeiden sollten.

Fehler 1: Gratis- oder Gewinn-Reisen annehmen!

Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen Reisen "gratis" zugesagt werden. Kaufleute verschenken normalerweise nichts. Prüfen Sie Reiseangebote besonders genau, wenn sie von Anbietern stammen, die Ihnen unbekannt sind. Oft werden vor Ort hohe Zusatzgebühren kassiert und Pflichtbesuche bei Verkaufsveranstaltungen verlangt.

Fehler 2: Sicherungsschein vergessen

Sie müssen mit der Buchung einer Pauschalreise einen Sicherungsschein bekommen, der für Sie klar verständlich und nachprüfbar sein sollte. Über ihn garantiert Ihnen eine Versicherung die Erstattung des Reisepreises oder die Heimreise, wenn Ihr Veranstalter Insolvenz anmelden sollte. Schwarze Schafe in der Reisebranche geben zum Teil gefälschte Sicherungsscheine heraus, also Vorsicht! Ohne Übergabe eines Sicherungsscheins darf von Ihnen keine Zahlung, auch keine Anzahlung, für eine Reise verlangt werden.

Fehler 3: Sie vertrauen einer Airline

Buchen Sie selbst ein Flugticket bei einer Airline, bekommen Sie keinen Sicherungsschein. Geht die Airline Pleite, sind eingezahlte Kundengelder oft verloren. Es gibt dagegen Insolvenz-Versicherungen, die man selbst abschließen kann, allerdings nur für Airlines, denen noch keine Pleite droht. Eine direkte Airline-Buchung ist heutzutage also Vertrauenssache, da viele Airlines derzeit wirtschaftlich unter Druck stehen.

Fehler 4: Aufs falsche Reisebüro setzen

Nicht immer leiten Reisebüros angenommene Kundengelder direkt an den Reiseveranstalter weiter. Fragen Sie, ob die Reise im Rahmen von "Direkt-Inkasso" gebucht wird. Nur dann darf das Reisebüro das Geld stellvertretend für den Veranstalter annehmen. Im Zweifel: beim Veranstalter nachfragen. In aktuellen Fällen, die bei uns eingegangen sind, hatten einzelne Reisebüros Kundengelder veruntreut und Buchungen nur vorgetäuscht. Dann haftet der Reiseveranstalter in der Regel nicht.

Fehler 5: Buchung von E-Mail- oder Ebay-Angeboten

Hier besteht mittlerweile besondere Gefahr, auf Betrüger hereinzufallen. Deshalb ist es wichtig, gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Halten Sie sich am besten an die Tipps des Verbandes Internet Reisevertrieb, nachzulesen unter folgendem Link: www.v-i-r.de/vir-sicher-online-buchen.htm

Vorsicht ist besonders geboten, wenn Veranstalter oder Reisevermittler Sie dazu auffordern, Geld auf ausländische Bankkonten zu überweisen, auch Paypal-Bezahlung schützt hier nicht immer (zum Beispiel beim Reisegutschein-Kauf).

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