Fuchswelpe Kimi lebt noch: Tierschützer kämpfen weiter

Dank des milden Wetters ist Fuchswelpe Kimi noch am Leben

Für das Überleben des niedlichen Fuchs-Babys Kimi haben sich tausende Menschen online eingesetzt. Und es scheint etwas genutzt zu haben. Denn angeblich lebt Kimi noch immer mit vielen anderen Füchsen auf einer Farm in Finnland, wo aus ihren Fellen Pelzkrägen für das Luxuslabel 'Burberry' gemacht werden sollen. Tierschützer der Organisation 'Vier Pfoten‘ versuchen noch immer den kleinen Fuchs vor seinem Schicksal zu bewahren.

Fuchswelpe Kimi lebt noch
Für 40.000 Euro will die Tierschutzorganisation den kleinen Kimi freikaufen

Eingesperrt auf gerade mal einem Quadratmeter wartet Kimi auf sein grausames Schicksal. Aufgenommen wurden die Bilder, die den kleinen Fuchs zeigen sollen, zwar offenbar schon Ende Oktober 2014, doch die Chance, dass Kimi noch immer lebt, ist dank des milden Wetters in Finnland groß. "Pelztiere werden geschlachtet, wenn das Winterfell voll ausgeprägt ist und das dauert länger, wenn der Herbst und der Winter eher warm sind“, so Thomas Pietsch von 'Vier Pfoten‘. Für Kimi bedeutet das, dass ihm vielleicht noch ein paar Wochen bleiben, in denen sich die Organisation weiter für sein Leben einsetzen kann.

Kimi soll den Rest seines Lebens auf einem Gnadenhof verbringen

Tierschützer hatten vor Wochen im Internet eine große Kampagne für Kimis Rettung ins Leben gerufen. Bislang sind 40.000 Euro zusammengekommen, um den kleinen Kerl freizukaufen. Bekommen soll das Geld das Luxuslabel 'Burberry', das von der finnischen Farm seine Felle bezieht. "Burberry hat bislang nur kurze Antworten auf unsere Briefe geschickt und das waren auch nur allgemeine PR-Phrasen", so Thomas Pietsch weiter.

Doch die Zeit wird langsam knapp: "Es könnte eigentlich jede Minute, jede Sekunde soweit sein, dass Kimi getötet wird. Viele Füchse sind schon umgekommen und das heißt, wir fordern von 'Burberry' wirklich eine schnelle Entscheidung."

Sollte das Luxuslabel doch noch einlenken, dann würde Kimi den Rest seines Lebens auf einem Gnadenhof verbringen dürfen. Es wäre ein wichtiges Zeichen.

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