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Frühstücksbuffet: Was man sich als Hotelgast nicht erlauben sollte

Tupperdosen vollpacken ist unerwünscht

So ein Urlaub im Hotel ist was Praktisches: Man muss sich um nichts kümmern, es gibt keine zusätzliche Kosten und man kann am Buffet nach Herzens Lust schlemmen so viel man will. Aber ist das wirklich alles so einfach wie die meisten Urlauber es sich vorstellen? Darf man am Hotelbuffet noch eine Kleinigkeit für nachmittags einpacken? Wenn ja, wie viel ist erlaubt? Damit Sie nicht in ein juristisches Fettnäpfchen treten, haben wir diese Fragen für Sie geklärt!

Frühstücksbuffet: Was man sich als Hotelgast nicht erlauben sollte
Etwas für später einpacken? Das wird nicht gerne gesehen! © picture alliance / ZB, Britta Pedersen

Eigentlich gibt es am Frühstücksbuffet klare Regeln: Für einen Festpreis, der meist zwischen sechs und 20 Euro liegt, darf man sich satt essen bis nichts mehr geht. Aber vielleicht hatte man gerade gar nicht so viel Hunger – aber bezahlt hat man schon. Dann darf man sich doch sicherlich auch noch ein paar Stullen für später schmieren, oder? Rechts-Experte Christopher Posch sagt ganz klar: Das geht so eigentlich nicht.

"Die Hotels wollen gerade das natürlich nicht - und das ist auch nachvollziehbar. Dass sich jeder bedient und vielleicht noch für den Rest der Familie, der nicht im Hotel ist, was mitnimmt, geht nicht", erklärt Posch. Aber auf die Menge kommt es an, betont der Rechts-Experte: "Kein Hotelier wird irgendwas dagegen sagen, wenn man sagt, ich möchte mir noch einen Apfel mitnehmen oder noch ein Brötchen schmieren." Die Spielregeln sind aber ganz klar, dass alles vor Ort gegessen werden muss.

Also beim nächsten Urlaub beachten: Lieber richtig hungrig zum Buffet, damit man hinterher nicht das Gefühl hat, zu viel für zu wenig bezahlt zu haben. Und bitte nichts mitnehmen – das gehört sich nicht nur nicht, sondern ist auch ganz und gar verboten!

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