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Frühschwangerschaft: Das sollten Sie über das erste Trimester wissen

Als Frühschwangerschaft wird das erste Trimester, also die ersten drei Monate der Schwangerschaft bezeichnet. Dieser Zeitraum ist der risikoreichste.
Viele Frauen klagen über Übelkeit im ersten Trimester © Valua Vitaly - Fotolia

Die Frühschwangerschaft ist der risikoreichste Zeitraum für das Baby

Als Frühschwangerschaft wird das erste Trimester, also die ersten drei Monate der Schwangerschaft bezeichnet. Der Anfang der Schwangerschaft gilt als der risikoreichste Zeitraum für das Baby. Aus diesem Grund ist es wichtig, bestimmte Zeichen Ihres Körpers in der Frühschwangerschaft richtig deuten zu können und ernst zu nehmen.

Viele Schwangere machen sich gerade in den ersten drei Monaten viele Sorgen, was das ungeborene Kind angeht. Wird die Schwangerschaft halten? Wird der Embryo ausreichend vom eigenen Körper versorgt? Dazu kommen oft unangenehme Schwangerschaftssymptome. Die Anzeichen für eine Schwangerschaft reichen von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall über Spannungsgefühle in den Brüsten bis hin zum Ausbleiben der Periode.

Doch all diese Symptome sind normal und sollten Ihnen keine Sorgen bereiten. Gerade Übelkeit in der Schwangerschaft wird sogar als ein positives Zeichen gewertet – es bedeutet, dass der Körper den Embryo erkannt hat und sich mit ihm beschäftigt. Wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sind, können Sie das recht zuverlässig mit einem einfachen Schwangerschaftstest aus der Drogerie oder Apotheke überprüfen. Ist er positiv, sind Sie schwanger – in diesem Fall sollten Sie einen Termin bei Ihrem Frauenarzt vereinbaren. Dieser wird über notwendige Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft aufklären und Sie zu etwaigen individuellen Risiken beraten, zum Beispiel ob Sie die Kriterien einer Risikoschwangerschaft erfüllen.

Frühschwangerschaft: Arztbesuche sind Pflicht

Auch Symptome wie Blutungen und Unterleibschmerzen sollten Sie auf jeden Fall mit einem Arzt besprechen – sie können im schlimmsten Fall auf eine drohende Fehlgeburt hindeuten. Außerdem sollten Sie gerade in der Frühschwangerschaft darauf achten, die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen einzuhalten. Trotz der eventuellen Heißhungerattacken, die fast jede schwangere Frau durchmacht, ist eine ausgewogene und vitaminreiche Kost zu sich zu nehmen. Dazu gehört in fast allen Fällen eine Zufuhr von Folsäure, die lebensnotwendig für das ungeborene Baby ist.

Etwas Bewegung kann Ihnen und dem Kind ebenfalls gut tun. Auf Leistungssport sollten Sie allerdings eher verzichten – genau wie auf Alkohol und Nikotin. Diese Kriterien gelten natürlich nicht nur für die frühe, sondern die gesamte Schwangerschaft. Mit dem Ende der 12. Schwangerschaftswoche sinkt das Risiko einer Fehlgeburt stark ab.

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