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Frühjahrsmüde? So werden Sie munter

Frühjahrsmüde? So werden Sie munter
© Harald07 - Fotolia, Harald Jeske

Frühjahrsmüdigkeit im Frühling: Das können Sie tun

Der Frühling ist da: Die Sonne scheint, es wird wärmer und die Jogging-Schuhe stehen startbereit vor der Haustür. Doch statt überschäumender Energie verspüren viele Menschen nur gähnende Müdigkeit, fühlen sich abgeschlagen und kraftlos.

Das ist nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit. Die 'Frühjahrsmüdigkeit' geht um und hat viele Menschen befallen. Die Symptome können vielfältig sein: Ausgiebiges Gähnen, Müdigkeit und Schlappheit, aber auch Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gereiztheit und Kreislaufschwäche können dazu gehören.

Warum gibt es die Frühjahrsmüdigkeit?

Die meisten Mediziner vermuten die Ursachen in einem unausgeglichenen Hormonhaushalt. Durch die Umstellung von Kälte und Dunkelheit auf Wärme und Helligkeit wird unser Hormonhaushalt durcheinander geworfen. Die zwei verantwortlichen Hormone dabei sind das 'Glückshormon' Serotonin und das 'Schlafhormon' Melatonin. Nach den langen, kalten und dunklen Wintertagen ist der Speicher an Serotonin so gut wie erschöpft und das vorhandene 'Schlafhormon' kann nun seine Wirkung besonders gut entfalten.

Des Weiteren schwanken die Temperaturen im Frühling stark: mal ist es warm, dann wieder kalt und feucht. Dieser ständige Wechsel belastet den Organismus und ist für den Kreislauf und die Gefäße sehr anstrengend. Zudem essen wir im Winter meist zu fettig und zu kalorienreich. Der Vitaminmangel begünstigt Müdigkeit, Schlappheit und Kopfschmerzen.

Die genauen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit sind jedoch wissenschaftlich nicht geklärt.

Wie lässt sich die Trägheit abmildern?

- Da die Produktion des 'Glückshormons' Serotonin vom Tageslicht abhängig ist, sollten Sie sich besonders viel an der frischen Luft aufhalten und Licht tanken. Regelmäßige Spaziergänge im Freien und Sport helfen ebenfalls.

- Sauna und wechselwarmes duschen bringt den Kreislauf in Schwung und hilft gegen die Temperaturschwankungen.

- Viel frisches Obst und Gemüse essen.

- Mehrere kleine Mahlzeiten helfen ebenfalls, da große Mahlzeiten den Körper zusätzlich träge machen.

Bis sich der Körper an die Umstellung gewöhnt hat, kann es allerdings zwei bis vier Wochen dauern.

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