BERUF BERUF

Früh aufstehen nicht gut für Biorhythmus: Später zur Arbeit ist gesünder

Flexible Arbeitszeiten in Schule und Job

Sind Sie heute früh gut aus dem Bett gekommen? Oder tun Sie sich morgens immer schwer, wenn der Wecker klingelt? Das Sprichwort ‚Der frühe Vogel fängt den Wurm‘ und damit die Annahme, dass wer früh aufsteht, auch besonders produktiv ist, ist weit verbreitet - aber falsch. Denn jeder Mensch hat seinen ganz eigenen Biorhythmus und seine eigene Leistungskurve. Aus diesem Grund fordern Schlafexperten, flexibler auf die Schlafbedürfnisse der Menschen zu reagieren. Zumindest da, wo es möglich ist.

Dass die Schlafbedürfnisse und leistungsfähigen Zeiten verschieden sind, bestätigt auch eine RTL-Forsa-Umfrage. Demnach kommt immerhin ein Drittel der Deutschen überhaupt nicht mit frühen, starren Arbeitszeiten klar. Und auch der frühe Schulbeginn fällt vielen Kindern schwer.

Flexible Arbeitszeiten - ein Modell mit Erfolgspotenzial

Einige Experten fordern deswegen einen generell späteren Schul- und Jobbeginn. Eine Arbeitgeber reagieren bereits. Da werden zum Beispiel Arbeitszeiten an die unterschiedlichen Schlafbedürfnisse und Leistungsfähigkeiten der Mitarbeiter angepasst. Die Frühaufsteher kommen früh und die Nachteulen fangen später an. Die Mitarbeiter freut‘s! Und auch für die Chefs sind die flexiblen Arbeitszeitenmodelle ein Gewinn.

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