Fruchtwasserembolie: Mutter opfert ihr Leben für ihr ungeborenes Kind

Fruchtwasserembolie: Mutter opfert ihr Leben für ihr ungeborenes Kind
Als das Leben ihres ungeborenen Kindes auf Grund einer Fruchtwasserembolie auf dem Spiel stand, entschloss sich Karisa Bugal, ihr Leben für ihren ungeborenen Sohn zu opfern.

Karisa stirbt wenige Minuten nach der Geburt ihres Sohnes

Um das Leben ihres ungeborenen Sohnes zu retten, opferte Karisa Bugal ihr eigenes Leben: Als es während der Entbindung zu schwerwiegenden Komplikationen kommt, entschließt sich Karisa Bugal zu einem Not-Kaiserschnitt, der das Leben ihres Sohnes rettet, aber ihr eigenes beendet.

Am 03.November musste Karisa Bugal die schwierigste Entscheidung ihres Lebens treffen: Während der Entbindung ihres kleinen Sohnes kommt es bei der 34-Jährigen zu einer Fruchtwasserembolie, wie die Huffington Post berichtet. Als der Pulsschlag ihres ungeborenen Kindes sich durch die unerwartete Komplikation dramatisch verschlechtert, bleiben Karima Bugal nur wenige Minuten, um die schwierigste Entscheidung ihres Lebens zu treffen: Ihr Leben oder das Leben ihres ungeborenen Kindes. Die Entscheidung ist für die 34-Jährige klar: Sie entscheidet sich zu einem Not-Kaiserschnitt, um das Leben ihres Kindes zu retten.

Um ihr eigenes Leben zu retten, wäre eine Vielzahl von Eingriffen nötig gewesen. Und zudem hätte niemand ihr einen Erfolg dieser Behandlung garantieren können. "Eine Option wäre gewesen, dass Karisa während der Operation wach bleibt, aber bis eine Rückenmarksnarkose bei ihr gewirkt hätte, wäre es für Decan vielleicht zu spät gewesen", so ihre behandelnde Ärztin Dr. Kelly Gerow. So entscheidet sich Karisa, nicht zu warten, um das Leben ihres Kindes nicht zu gefährden.

Am 04.November um 07:30 Uhr erblickt der kleine Declan Jay Bugal das Licht der Welt. Unmittelbar nach der Geburt wird die 34-Jährige auf die Intensivstation gebracht. Ihre letzten Worte waren:“ Wie schwer ist er?“ Die Antwort sollte sie nie hören.

Eine Fruchtwasserembolie ist eine Komplikation während der Geburt bei der Fruchtwasser, einschließlich seiner festen Anteile, über die Gebärmutter in den mütterlichen Kreislauf eindringt. Mütter und Kinder, die diese seltene Form der Embolie überleben, erleiden häufig Hirnschäden. Noch heute ist eine Fruchtwasserembolie weder vorhersehbar noch gut zu diagnostizieren.

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