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Freundschaftsstudie: Deutsche glauben an Freunde fürs Leben

Freundschaftsstudie
Freundschaftsstudie belegt: Frauen ist Reden wichtiger als Männern. © contrastwerkstatt - Fotolia

Freundschaftsstudie: Männer- und Frauenfreundschaften unterscheiden sich stark

Freunde sind die Familie, die man sich aussucht. Nur ein Spruch? Vielleicht, doch er macht deutlich, welchen Stellenwert Freunde im Leben haben. Doch es gibt sehr wohl Unterschiede zwischen Männer- und Frauenfreundschaften, wie die Freundschaftsstudie "Freunde fürs Leben" jetzt belegt.

Tatsächlich ist gerade den Deutschen Freundschaft sehr wichtig, da Freundschaft ja die sprichwörtliche Liebe mit Verstand ist. 73 Prozent aller Deutschen haben laut der Jacobs-Studie „Freunde fürs Leben“, die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde, einen besten Freund oder Freundin. Und die Studie zeigt noch weitere erstaunliche Ergebnisse.

So hält eine beste Freundschaft im Durchschnitt 24 Jahre. Bei Frauen und Männern ist Freundschaft aber nicht gleich Freundschaft.

Frauen brauchen eine Freundin vor allem zum Quatschen. Und Sie brauchen das Gefühl, nicht belogen zu werden. Ganze 77 Prozent der Befragten erwarten Ehrlichkeit von der besten Freundin. Frauen wünschen sich, dass Vorfälle sofort ausdiskutiert werden. Getoppt wird Ehrlichkeit nur noch von Zuverlässigkeit, die sich 82 Prozent der Deutschen wünschen.

Freundschaftsstudie: Männer brauchen mehr Abwechslung als Frauen

Bei Männern sieht die Sache ein wenig anders aus. Sie definieren Freundschaft ganz oft durch Freundschaftsdienste wie beim Umzug oder Renovieren helfen. Miteinander schweigen können übrigens Männer (35 Prozent) besser als Frauen (22 Prozent).

Männer brauchen mehr Abwechslung als Frauen in ihrer Freundschaft. Ihnen ist es wichtig, dass sie etwas zusammen unternehmen und das möglichst abwechslungsreich, wie Skifahren oder Fußballspielen.

Aber egal in welcher Form, einen besten Freund oder eine beste Freundin zu haben bereichert das Leben enorm. Beim Thema Freundschaft sind die Deutschen übrigens ungewohnt optimistisch. So glauben Dreiviertel aller Deutschen daran, dass es sie tatsächlich gibt: Freunde fürs Leben.

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