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'Fremdstillen': Hilfsbereite Mutter stillt fremdes Baby in Not und wird scharf kritisiert!

Sechsfach Mama Rebecca stillt das Baby einer Bekannten
Sechsfach Mama Rebecca stillt das Baby einer Bekannten Sie erntete scharfe Kritik 00:01:11
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Bedingungsloser Mutterinstinkt: Rebecca Wanosik gibt ihre Muttermilch auch einem fremden Baby

Ein Anruf mit einer dringenden Bitte war der Auslöser für die Hilfsbereitschaft der sechsfachen Mutter Rebecca Wanosik. Als eine Bekannte ins Krankenhaus muss und sie ihr Baby während des Aufenthalts nicht stillen kann, bittet sie Rebecca, ihr Baby vorrübergehend zu stillen. Einem fremden Kind die Muttermilch des eigenen Babys geben? Und davon auch noch ein Foto bei Facebook posten? Das gefällt nicht allen. 

"Mutter war in verzweifelter Situation - Ich habe geholfen!"

Die sechsfache Mutter wollte helfen - und tut dies trotz harter Kritik.
Für Rebecca Wanosik war die Entscheidung schnell klar: Sie würde helfen. © Facebook, Rebecca Wanosik

Die Entscheidung stand für Rebecca Wanosik schnell fest: Natürlich würde sie helfen. "Das war doch keine Frage", schrieb die US-Amerikanerin auf ihrer Facebook-Seite. Doch die Meinungen zu ihrer vermeintlich gut gemeinten Tat gehen auseinander. Nicht nur die Tatsache, ein fremdes Kind zu stillen, ging für viele zu weit, auch das Foto, welches die 33-Jährige veröffentlichte, überschritt für viele eine Grenze: Es zeigt, wie die sechsfache Mutter das fremde und ihr eigenes Baby gleichzeitig stillt. 

Entsetzte User kommentieren eilig unter dem Foto - so lange, bis Facebook den Account der Amerikanerin sperrt. Manche von ihnen halten diese Aktion für "ekelerregend", andere behaupten sogar "Fremdstillen sei gefährlich", weil Krankenheiten übertragen werden könnten. Für Rebecca sind diese Reaktionen unverständlich. Das kleine Mädchen habe hungrig ausgesehen, als sie bei der jungen Frau ankam. Deswegen habe sie das getan, "wovon ich hoffe, dass es jede Frau auch für mein Kind tun würde, wenn es in einer verzweifelten Situation wäre."

Doch die 33-Jährige bekommt auch viel Zuspruch: "Du bist etwas ganz Besonderes, möge Gott dich behüten" oder einfach nur "wunderschön". Auf dem Foto halten die Kleinen Händchen - sie wirken zufrieden. Unter dem Hashtag #Feedallthebabies ruft Rebecca dazu auf, zu verstehen, dass die Muttermilch für Babys da ist - und dass das für alle Babys gilt. Sie setzt sich nun dafür ein, Stillen in der Gesellschaft zu normalisieren. 

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