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Fremdes Baby stillen: Ist die Muttermilch anderer Frauen gesund für mein Baby?

Wie gesund ist die Muttermilch fremder Frauen für mein Kind?

Beste Freundinnen teilen fast alles. Jetzt haben es zwei Busen-Freundinnen aus den USA aber absolut auf die Spitze getrieben: Um sich gegenseitig einen Gefallen zu tun, tauschen sie regelmäßig ihre Babys untereinander. Und damit ist nicht Babysitten gemeint, sondern stillen: Stefani Tatavitto und Chrystal Klein STILLEN ihre Kinder gegenseitig. Aber ist das eigentlich gesund? Was sagen Experten zu diesem speziellen Tausch?

Abpumpen ist für beide keine Option und unpraktisch - direkt stillen dagegen viel einfacher: Crystal: "Es gibt meinem Sohn mehr Sicherheit, wenn er gestillt wird, denn er trinkt dann nicht aus der Flasche oder aus einem Becher." Dass die beiden auch draußen abwechselnd stillen, bringt die Nachbarn auf die Palme, es wird viel getuschelt. Die meisten Mütter finden den ungewöhnlichen Tausch sehr unhygienisch und haben Bedenken wegen möglicher Keime.

Dabei spricht medizinsch gesehen eigentlicht nicht viel dagegen, so die

Gynäkologin Dr. Marion Krawitz: "Stillen ist grundsätzlich erstmal gut. Die Frage ist: Sind beide Mütter gesund? Trinken sie, rauchen sie? Wie ernähren sie sich?" Ganz so ungefährlich ist der Brust-Tausch dann aber nicht: "Von der Natur ist es so eingerichtet, dass man durch das Stillen eine Bezugsperson hat, zu der man eine besonders große Bindung aufbauen kann. Ich kann mir vorstellen, dass (der Tausch) für das Kind verwirrend ist.", so Dr. Krawitz.

Welche Auswirkungen auf die Bindung zu ihren Mamas der Brust-Tausch hat, und was die Väter dazu sagen: Das zeigen wir Ihnen im Video.

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