'Free Bleeding': Aktivistinnen fordern freies Menstruieren

'Free Bleeding' - feministische Bewegung
Die Aktivistinnen von 'Free Bleeding' fordern freies Menstruieren. © absolutimages - Fotolia

'Free Bleeding' - Periode ohne Binden und Tampons

Eine Menstruation ohne Binden oder Tampons überstehen – das wäre für Sie undenkbar? So geht es wohl den meisten Frauen. Aber nicht allen: Es gibt eine neue Bewegung aus den USA, die sich für das 'Freie Menstruieren' ('Free Bleeding') ausspricht.

Die feministischen Aktivistinnen von 'Free Bleeding' lehnen sich dagegen auf, dass der weiblichen Periode auch heute in unserer modernen Gesellschaft noch immer etwas Unreines angelastet wird. Sie wollen, dass das Thema nicht weiter totgeschwiegen wird, dass es nicht mehr als peinlich gilt. Auf den Punkt gebracht: 'Free Bleeding' fordert gesellschaftliche Akzeptanz für Frauen mit Menstruation.

Florence von 'Free-Bleeding' sagte im Interview mit 'Vice.com': "Die treibende Kraft hinter der Free-Bleeding-Bewegung ist für mich nicht nur der feministische Aspekt des Ganzen, sondern das Aufbrechen und Austesten sozialer Erwartungen, die an uns Frauen gestellt werden."

Aktivistinnen: Tampons und Binden sind Teufelswerk

Frauen sollten endlich aufhören, sich für ihre Periode – und damit ihrer Fruchtbarkeit – zu schämen. Diese Forderungen verbreitet die Bewegung auf ihrer Facebook-Seite.

Die Aktivistinnen haben noch ein zweites Argument dafür, dem Blut freien Lauf zu lassen: Sie betrachten die weiblichen Hygieneartikel als Teufelswerk. Denn Binden seien ein Handycap und Tampons würden die Trägerin vergewaltigen. Schließlich seien diese Artikel von Männern erfunden.

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