Frauen zahlen mehr - das Ministerium will dagegen vorgehen

Wirtschaftsministerium will gegen höhere Preise vorgehen

Im Jahre 2014 sind Frauen und Männer gleichberechtigt und werden gleich behandelt – sollte man meinen. Leider sieht die Realität immer noch etwas anders aus. Die Rede ist hier nicht von den diskutierten Differenzen in Sachen Gehalt. Nein, ein Blick in die Geschäfte zeigt: Frauen zahlen in Frankreich besonders für Hygieneprodukte mehr als Männer.

Frankreich steht für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – nur mit der Gleichheit sieht es da noch etwas mau aus. Denn dort verdienen Frauen durchschnittlich nicht nur 24 % weniger als das andere Geschlecht, sondern müssen beim Einkauf auch noch tiefer in die Tasche greifen. Denn ausgerechnet Hygieneartikel für Damen sind in fast jedem Supermarkt um einiges teurer.

Von Einwegrasierern, über Deos bis hin zu Gummihandschuhen und Antifaltengels – das ist nur eine kleine Auswahl der Produkte, für die Frauen mehr zahlen müssen. Da Männer- und Frauen-Produkte jedoch weit voneinander aufgestellt sind, fallen die Preisunterschiede nur auf, wenn man besonders aufmerksam darauf achtet. So wie die feministische Gruppe ‚Georgettes‘, die das Phänomen aufgedeckt hat und dagegen protestiert.

Und das mit Erfolg! Der Protest der feministischen Gruppe zeigt Wirkung, denn das Wirtschaftsministerium will die Preise in Zukunft kritisch überprüfen.

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