LIEBE LIEBE

Frauen und Männer: Darum ticken sie anders

Frauen und Männer: Darum ticken sie anders

Darum ticken Männer anders als Frauen

Er

Seit Stunden hat er ein Gesicht aus Granit. Mit dem netten Hinweis "Lach doch mal wieder" will sie ihn lieb aufmuntern. Doch ihm ist einfach nicht nach Lachen zumute. Punkt, aus!

Vielleicht hat er sich über einen Kratzer an der Felge geärgert oder die Fliege an der Wand nervt. Er versteht ihre Anteilnahme als direkte Aufforderung. Er fühlt sich bevormundet und in seiner Freiheit eingeschränkt. Der Streit ist vorprogrammiert.

Sie

Wenn sie nach einem Tag im Job jammert: "Es gibt soviel zu tun. Ich habe gar keine Zeit für mich selbst." hat er nichts besseres auf Lager als: "Du solltest einfach kündigen. Ich finde es nicht gut, dass Du so schwer arbeitest. Die nutzen Dich nur aus. Suche Dir eine Arbeit, die Dir Spaß macht."

Doch eigentlich will sie nur hören: "Hört sich an als hättest Du einen schweren Tag hinter Dir."

Warum Frauen und Männer anders ticken

Er

Männer sind eben anders und das bereits seit der Steinzeit. Kommunizieren ist nicht das, was ihnen immer weiterhilft. Männer hören auf der Sachebene zu und sehen in geschilderten Schwierigkeiten die Aufforderung nach einer Lösung. Wenn sie reden, dann so rational wie möglich.

Männer glauben, dass es bei einem Gespräch vor allem auf harte Fakten ankommt. Abstrakte Gefühlswelten sind einfach nicht ihr Ding. Wenn sie sich darauf einstellt, kann er sogar über Beziehungskisten diskutieren.

Sie

Frauen sind schon seit Urzeiten für die Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen zuständig, sind daher eher am Austausch von Gefühlen interessiert.

Sie möchten ihre Gedanken und Erfahrungen mit ihm teilen. Frauen sind es gewöhnt, ihr Innerstes zu zeigen. Damit fühlen sie sich mit dem Partner gleich viel stärker verbunden.

Fazit

Ein absolutes Gefühlsdurcheinander und tausend Missverständnisse.

Die Lösung

Beide sollten versuchen, die Welt mit den Augen des anderen zu sehen.

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