Frau verkauft Muttermilch, um Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder zu kaufen

Frau verkauft Muttermilch
Eine Frau aus Manchester verkauft ihre Muttermilch, da sie wegen der zu frühen Geburt ihres Kindes nun davon übrig hat. © Dmitry Lobanov - Fotolia, Lobanov Dmitry

Rebecca Hudson verdient ein kleines Vermögen mit "flüssigem Gold"

Um ihren Kindern Weihnachtsgeschenke zu kaufen, kam eine Mutter aus Großbritannien auf eine ungewöhnliche Idee: Sie verkaufte ihre Muttermilch auf dem freien Markt und erwirtschaftete so im Laufe eines Jahres eine kleines Vermögen.

Wie viele andere Mütter hatte auch Rebecca Hudson (26) aus Manchester Schwierigkeiten mit der Milchproduktion, als ihre Tochter Milly 10 Wochen zu früh geboren wurde. Aber schon bald produzierte die vierfache Mutter mehr Milch, als das Töchterchen trinken und der Kühlschrank fassen konnte. Aber wohin mit der überschüssigen Milch? Zu schade zum Wegschüttern, befand die Britin und bot das „flüssige Gold“ zunächst verschiedenen Krankenhäusern an. Als diese ablehnten, nahm sich die junge Mutter amerikanische Mütter zum Vorbild und bot die kostbar produzierte Milch zum Verkauf an, um von dem Erlös Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder zu kaufen. „Ich dachte, wenn ich damit Geld für meine Kinder verdienen könnte, hätte ich keine Schwierigkeiten damit“, so Rebecca Hudson gegenüber „This Morning“.

Das Geschäft läuft gut, zur Zeit hat Rebecca Hudon acht regelmäßige Abnehmer für ihre Muttermilch. Die Kunden sind jedoch nicht, wie anzunehmen, bedürftige Mütter, sondern kommen aus den unterschiedlichsten Interessensgebieten: Unter anderem ein Bodybuilder, der die Milch als Proteinlieferant schätzt, sowie einige Köche, die die Muttermilch in ihren Gerichten verarbeiteten. Für umgerechnet sechs Euro pro Flasche verkauft die junge Britin ihre Muttermilch und erwirtschaftete damit in nur einem Jahr umgerechnet stolze 6000 Euro.

An negativen Kommentaren stört sich die junge Frau aus Manchester nicht: "Was meine Kunden mit der Milch tun, ist ihre Sache. Ich werde niemanden diskriminieren."

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