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Frau trägt 40 Jahre ihren eigenen Zwilling in sich

Die vermeintlich harmlose Beule in Jennys Eierstock entpuppt sich als ihr "Zwilling".
Bei einem harmlosen Ultraschall ihres Eierstocks machen die Ärzte bei Jenny eine gruselige Entdeckung. © South West News Service, Bulls | SWNS.com

Der "Zwilling" hat dieselben schwarzen Haare wie Jenny

Jenny Kavanagh, eine zweifache Mutter aus London, ist entsetzt, als sie feststellen muss, dass eine scheinbar harmlose Beule an ihrem Eierstock in Wahrheit die Überreste ihres ungeborenen "Zwillings" sind, der seit mehr als 40 Jahren in ihr gewachsen ist. Komplett mit Gesicht, Zähnen und Haaren.

Eigentlich wollte Jenny sich von ihrem Arzt lediglich eine Spirale eingesetzt bekommen. Auf Grund ihres Alters bestanden die Ärzte auf einem Ultraschall der Eierstöcke. Während der rechte Eierstock völlig unauffällig aussah, entdeckten die Ärzte auf dem linken eine 10 cm große Masse. Die besorgten Ärzte warnten sie, dass ihr Eierstock jeden Moment platzen und sie töten könnte und rieten zu einer Operation.

Bei der Operation entdecken die Ärzte dann das Unfassbare: Bei der Masse in Jennys Eierstock handelt es sich um ihren unentwickelten ungeborenen Zwilling, der seit ihrer Geburt in ihr gewachsen ist – komplett mit Gesicht, Augen, Zähnen und langen schwarzen Haaren. Jenny ist völlig schockiert, als sie die Fotos zu sehen bekommt. "Es ist schwer zu beschreiben, wie ich mich fühlte, als ich sie sah. Ich war schockiert, es fühlte sich an, als ob ein Alien in mir war. Das Ganze war so surreal. Ich glaube, ich musste es sehen, um es überhaupt glauben zu können.“

Die Ärzte können zwar nicht mit absoluter Sicherheit sagen, dass es sich bei dem Zellklumpen um einen ungeborenen Zwilling handelt, aber die Tatsache, dass man lange schwarze Haare –wie Jennys - ein Gesicht mit einem Auge und einem Zahn erkennen konnte, legt die Vermutung nahe. Laut Erklärung der Ärzte waren es ursprünglich zwei Embryonen und der stärkere –Jenny- hat den schwächeren umschlossen. Doch die Stammzelle wuchs langsam in Jenny weiter, und je größer sie wurde, desto größer wurde die Gefahr, dass der Eierstock platzt.

Jenny versucht nun, das Ganze positiv zu sehen: "Ich bin froh, dass sie es gefunden und entfernt haben, bevor es mich getötet hat. Denn das hätte es irgendwann mit ziemlicher Sicherheit."

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