Frau liebt Jäger, der sie fast umgebracht hat

Erst angeschossen, dann verschossen
Matthew Webb und Audrey Mayo waren vor dem Unfall nur gute Freunde.

Erst angeschossen, dann verschossen

Anscheinend schießt Amor nicht mehr mit Pfeil und Bogen, sondern mit einem Schießgewehr. Denn Audrey Mayo und Matthew Webb aus Georgia, USA, wurden erst dann ein Paar, nachdem er ihr ins Bein schoss.

Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wie 'Chattanooga Times Free Press' berichtet, verwechselte Matthew seine Freundin auf der Jagd mit einem Hirsch. "Ich dachte, er hätte das Wild längst erlegt und er hätte nach mir gerufen, damit ich ihm ein Messer bringe", so die 24-Jährige. Als er jedoch das Rascheln im Gebüsch hörte, zögerte er nicht lange und drückte ab.

Nach der Narkose reumütig am Bett

So lustig die Geschichte auch klingt, so schmerzhaft war sie für die 24-Jährige. Die musste nämlich drei Wochen lang im Krankenhaus verbringen und liegt seitdem bewegungsunfähig zu Hause auf dem Sofa. "Ich habe wahnsinnige Schmerzen", so Audrey gegenüber der Zeitung 'Chattanooga Times Free Press'. "Mein Bein, mein Knie, alles tut mir weh." Jeden Tag müsse sie neun verschiedene Medikamente zu sich nehmen. Im schlimmsten Fall könnte sich das Bein entzünden und dann müsste es ihr amputiert werden.

Ein Trost bleibt Audrey jedoch. Denn erst nach dem Unfall hat es so richtig zwischen ihr und Matthew gefunkt. Als sie aus der Narkose erwachte, saß er reumütig an ihrem Bett, um sich zu entschuldigen. Ab diesem Zeitpunkt wussten beide, dass sie mehr sind als nur Freunde.

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