Frau (63) wird von Tintenfisch „schwanger“

Frau (63) wird von Tintenfisch „schwanger“
© dpa, Roland Weihrauch

Tintenfisch-Sperma nistet sich im Mund ein

Wer einen empfindlichen Magen hat, der sollte diese unglaubliche Meldung besser nicht lesen: Eine Frau aus Südkorea soll von einem Tintenfisch "geschwängert" worden sein, berichtet die ‚Daily Mail‘ und beruft sich dabei auf einen wissenschaftlichen Artikel des ‚National Center for Biotechnology Information‘ in Bethesda/Maryland.

Die 63-Jährige soll versucht haben, einen Tintenfisch zu essen, ihn aber direkt wieder ausgespuckt haben - weil sie ein merkwürdiges Stechen im Mund verspürte. Als sich wenige Tage später ein seltsames Fremdkörpergefühl im Mund eingestellt hatte, ging sie zum Arzt. Der stellte relativ schnell fest: Beim Kauen biss die Patientin offenbar auf die für Tintenfische typischen „Sperma-Kapseln“, die sogenannten Spermatophore. Diese platzten daraufhin und verteilten sich in ihrem Mund.

Da Tintenfisch-Sperma dafür bekannt ist, dass es sich mithilfe einer gewebezerstörenden Substanz sehr schnell einnistet, geschah im Mund der Asiatin genau das. Ärzte entfernten am Ende zwölf eingenistete Kopffüßer – und zwar aus der Innenseite der Wange, aus der Zunge und aus dem Rachen.

Der Patientin geht es wieder gut. Sie ist nicht der erste Mensch, dem das passierte. Auch in Japan wurde bereits von solch einem Fall berichtet. In Europa braucht sich normalerweise niemand Sorgen machen, dass ihn beim Essen ein Tintenfisch "schwängern" könnte, denn bei uns werden die inneren Organe von Tintenfischen bereits vor dem Verkauf komplett entfernt.

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